Der Tarifordner
ist tot – es lebe der Tarifordner mit elektronischer
Maklersoftware
Früher fielen Versicherungsvertreter
dadurch auf, dass Sie stets einen Pilotenkoffer mit sich
rumschleppten. In Verbindung mit Schlips und Kragen waren Sie
also als solche weithin erkennbar. Heute sehen sie eher aus wie
Börsenmakler auf dem Weg zum wohlhabenden VIP-Kunden, um die
Euro-Millionen zu parken – und nur mit einer schmalen
Collegemappe unter dem Arm.
Doch halt: So einfach ist es nicht, denn mit
Einführung des elektronische Tarifbuchs in Form des Notebooks
haben insbesondere Versicherungsmakler und Finanzdienstleister
hart zu kämpfen. „Bis vor kurzem reichte es aus, einen Ordner
mit den wichtigsten Formularen dabei zu haben, um beim Kunden
alle Informationen zu notieren“, teilt Versicherungsmakler
Manfred Erk aus dem sauerländischen Arnsberg (www.m-erk-gmbh.de) mit und fährt fort:
„doch heute ist mein Notebook unentbehrlich. Kunden wollen
sofort Ergebnisse sehen. Sie wollen schon beim ersten
Gespräch wissen, was die Absicherung kostet, welche Tarife
für sie in Frage kommen und was sich hinter dem
Versicherungsschutz verbirgt“.
So wie Manfred Erk geht es heute vielen
Versicherungsmaklern, die seit der Einführung umfangreicher
Dokumentationspflichten vor dem Dilemma stehen, dass der
Gesetzgeber eine ausführliche Beratung mit der Dokumentation
der Beratung vorschreibt, der Kunde aber in Wirklichkeit gar
keine Zeit oder kein Interesse daran hat. „In guten Zeiten
heißt es dann auch, wir sollen einfach machen, aber wenn
etwas vergessen wird, dann wird es im Schadensfall teuer“,
weiß auch Manfred Harz aus dem Saarland (www.kairos-online.de), der lieber mehr
berät, als sich später Nachlässigkeit vorhalten zu
lassen.
Aus den genannten Gründen sind die mobilen
Rechner von Versicherungsmakler vollgestopft mit
Versicherungsprogrammen, die eine Altersversorgung
analysieren und Empfehlungen aussprechen. Dazu lassen sich
umfangreiche Dossiers ausdrucken. Die für private
Krankenversicherungen ebenso 3.500 Tarife der 40
Top-Versicherungsgesellschaften vergleichen und dem
Versicherungskunden den maßgeschneiderten Schutz
präsentieren wie die besten Tarife für Mops Bello und Hengst
Fury.
„Versicherungsmakler haben einerseits den
Vorteil, dass sie dem Versicherungsinteressenten das
komplette Angebot des Marktes vermitteln können – die
Angebote aber andererseits auch stets präsent und aktuell
vorhalten müssen.“ Martin Kinadeter vom
Versicherungs-Software-Portal (www.maklersoftware-support.de
+ www.vsp-info.de )
muss es wissen, denn seit 2005 stellt er für
Versicherungsmakler und Finanzdienstleister Maklersoftware
zusammen und berät seine Mandanten zu den optimalen
Produkten, die für sie in Frage kommen. „Jeder Vermittler
hat einen anderen Beratungsansatz, andere Kunden und andere
Ansprüche. Unser Team lotet daher den Bedarf des Vermittlers
aus und empfiehlt die richtige Zusammensetzung der
Maklersoftware“, gibt sich Kinadeter offen. Er ist einer der
Player am Markt, wenn es um Dienstleistungen für
Versicherungsmakler geht. „Bei uns findet der Makler die
richtige Software einerseits und die passende Maklerhomepage
mit umfangreichen Fachinformationen andererseits, die sich
harmonisch in eine Gesamtstruktur fügen“, so der Chef von
VSP-Info.
Und so haben Versicherungsmakler zwar die
Qual der Wahl auf seinem Portal – doch das ist besser, als
im Internet unter den einschlägigen Suchbegriffen wie
„Maklersoftware“ oder „Homepage Versicherungsmakler“ nach
den besten Partnern zu suchen.
Tut man sich das tatsächlich an, wird man
förmlich erschlagen von Angeboten und Informationen zu
Analysesoftware, Versicherungsvergleichs-Software,
Online-Versicherungsvergleichen, Online-Rechner und
Maklerhomepages. Darüber hinaus denkt nach Auskunft von VSP
jeder vierte Makler in Deutschland darüber nach, seine
Maklersoftware zu erneuern. Hoher Administrationsaufwand und
funktionale Einschränkungen werden als häufigster Grund für
die Unzufriedenheit mit den bisherigen Systemen genannt.
Doch welche der auf dem Markt angebotenen Programme passen
perfekt zu den individuellen Bedürfnissen? Wer bietet den
besten Nutzen, den besten Service, die beste Datensicherheit
und die optimale Bearbeitungszeit? Hier ist in jedem Fall
ebenso die Hilfe des Spezialisten für den Makler vonnöten,
wie dieser für seine Mandanten unentbehrlich ist. Hier geht
es auch um hohe Anschaffungskosten, Lizenzmieten und
Rentabilität und vor allem um unabhängige Beratung.
Autor:
Thomas Koch
Datum der Pressemitteilung: Montag, 11. August
2008
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