Kapitel 9


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Wie würde ich als Jungunternehmer ohne Kapital beginnen?

Während sich Erwin K. an seinem Schreibtisch vor die unerledigten Aktenberge klemmt, schwelgen seine Gedanken zur Anfangszeit seiner Selbstständigkeit: Man durfte anrufen, wen immer man wollte, das ist heute verboten. Diese Form der Kaltakquise war damals üblich und dauerte so lange, bis er sich einen richtig guten Kundenstamm aufgebaut hatte. Wer zufrieden war, hat auch gerne eine oder mehrere Namen mit Adresse genannt, an die man sich dann als Empfehlung wenden konnte. Außerdem haben sich die Kinder oft auch dort versichert, wo die Eltern ihren Versicherungsschutz hatten, so dass man meist einen Großteil der Familie versichern konnte.

Das ist aber jetzt alles anders geworden. Mit dem Einzug des Internets haben sich die Konsumgewohnheiten drastisch verändert. Man sucht nach Adressen nicht mehr in den "Gelbe Seiten", sondern nur noch im Internet. Jemand hat angerufen? Telefonnummer bei Google eingegeben und die Chance ist groß, dort auch den zugehörigen Teilnehmer zu finden - bei Geschäftsleuten allemal. Sie geben bei Google eine gewünschte Branche und den Ortsnamen ein - und prompt liefert die größte aller Suchmaschinen viele gewünschte Ergebnisse. Sie haben ein einzigartiges Deckungskonzept? Dann aber ran an die Zielgruppe und Sie werden sich vor Kunden kaum retten können..... Aber das ist in der Realität.....

ALLES FALSCH.

Mit dem Einzug des Internets in alle deutschen Haushalte haben sich nicht nur die Konsumgewohnheiten geändert, sondern auch viele Gesetze. Jetzt müssen Sie nicht nur selbst sprichwörtlich die Hosen runter lassen und sich mit Impressum und Vermittler-Erstinformation nackig machen, Sie dürfen jetzt auch nicht mehr jedermann und -frau beliebig anrufen, anfaxen oder trotz Flatrate anmailen. Zu den "Errungenschaften des Internets" haben sich nämlich auch Abmahnvereine und -anwälte gesellt, die jede Form von derartigen "Belästigungen" unnachgiebig ahnden. Die beigefügte Kostennote beläuft sich in solchen Fällen selten unter tausend, meist um die zweitausend Euro. Und auch wenn man sich gerne darüber hinwegsetzt, so ist das Risiko doch sehr groß, das sauer verdiente Geld einem Abmahnhai in den weit aufgerissenen Rachen zu werfen.

Also hat sich alle Welt auf Suchmaschinenmarketing gestürzt. Wie erwähnt, suchen Leute heutzutage in den Suchmaschinen nach den gewünschten Begriffen. Wer sucht der findet. Bevor er aber sucht, muss er erst einmal wissen, was er überhaupt finden will. Und da haben sich einige Welten herauskristallisiert, die besonders begehrt sind: Erst Webseiten über "SEX" und dann nochmals "SEX" und dann sämtliche Begriffe aus der Versicherungs- und Finanzbranche. Während ich also von den ersten beiden Themen "SEX" und "SEX" nicht das Geringste verstehe, sofern es sich auf das Internet bezieht (immerhin habe ich drei Kinder), ist es in der Versicherungs- und Finanzwelt schon etwas anders. Seit 1997 betreibe ich Internetmarketing für Versicherungsmakler und habe die Entwicklung des Marktes über diese Zeit wohl beobachtet.

Noch 2001 hörte ich unisono: Wer geht schon ins Internet, um nach Versicherungen zu suchen? Den Mund habe ich mir fusselig geredet, um Versicherungsmakler davon zu überzeugen, sich ganz stark in den Suchmaschinen zu positionieren. Die wenigsten haben es getan und nur ganz wenige wurden erfolgreich und haben im Suchmaschinenmarketing Geld verdient.

Als einer der erfolgreichsten Versicherungsmakler dürfte die Maklerhomepage "www.waitzmann.de" sein, die sich auf den Vertrieb von privaten Krankenversicherungen verschrieben hat.

Heute ist es ein Milliardenmarkt sowohl bei Versicherungen, die abgeschlossen werden, als auch beim Handel mit Leads, also Kundendatensätzen. Kein Markt wird so stark targetiert, wie der Finanz- und Versicherungsmarkt. Es dürfte aber jedem klar sein, warum es so ist: Damit ist eine Menge Geld zu verdienen. Jeder Kunde, der nach einer Versicherung sucht und gewonnen werden kann, ist ja auch für weitere Sparten empfänglich. Der Gesamtwert eines Kunden liegt durchaus im vierstelligen Bereich. Und da ist es ja angemessen, einige zig Euro für einen Kundendatensatz zu bezahlen.

Geben Sie spaßeshalber mal einige Suchbegriffe in die Suchmaschinen ein und Sie werden Erstaunliches feststellen: Nicht etwa Versicherungsgesellschaften oder Versicherungsmakler haben die Nase vorne, also liegen auf den ersten Plätzen im Suchmaschinenmarketing, sondern es sind meist Marketingspezialisten, die das Potenzial der Suchmaschinen früh erkannt und ihre Maßnahmen in die richtige Bahnen gelenkt haben.

weiter im Kapitel 10

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