Kapitel 1

Kometenhafter Aufstieg des Internets und die Folgen für Versicherungs- und Finanzmakler

Kometenhafter Aufstieg des Internets und die Folgen für Versicherungs- und FinanzmaklerDie Entwicklung des Internets von 1989 bis Heute hat die gleiche Entwicklung genommen, wie der Golf, der 1989 150 Kilometer in der Stunde fuhr – und Heute 2240

1992 siedelte ich für 2 Jahre von Kiel nach Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern über. Es war meine Aufgabe, einen Maklervertrieb für die Provinzial Versicherung zu organisieren und aufzubauen. Zu dieser Zeit waren noch die alten Vorwahlnummern aktiv, die zu DDR-Zeiten benutzt wurden. Daher musste man von Rostock nach Neubrandenburg eine andere Vorwahlnummer wählen, als wenn man von Schwerin nach Neubrandenburg telefonieren wollte.

Damals hatten wir ein „486er“-Notebook zur Verfügung, mit dem wir bei den Maklern ordentlich prahlten. „Wie modern wir doch seien“, hieß es in Maklergesprächen. Dabei war da nicht einmal ein ordentliches Textverarbeitungsprogramm drauf, von EXCEL, PowerPoint & Co. ganz zu schweigen.

Von Internet war zu der Zeit auch noch keine Rede und ein Mobiltelefon inklusive Freisprecheinrichtung kostete damals an die 3.000 DM. Bereinige ich das um die Inflation, so würde ein Mobiltelefon, mit dem man ausschließlich telefonieren konnte, heute 2.500 Euro kosten – undenkbar.

Zwischenzeitlich, und zwar in den Jahren 2000 – 2002, wurden weltweit mehr Daten produziert, als in den gesamten 2000 Jahren davor. Bis 2005 hat sich das weltweite Datenvolumen vervierfacht. Einer Studie der Meta Group folgend wächst die Datenmenge, mit der sich Unternehmen auseinandersetzen müssen, jedes Jahr um 90 %. Diese Datenexplosion konfrontiert die Menschen mit so vielen Informationen, dass sie nur einen geringen Teil wahrnehmen können. (Tobias Kollmann „Online-Marketing“, (http://www.maklermarketing.biz/Buchempfehlungen/)

Technische Aspekte dieser Entwicklung wie Rechnerleistungen, Vernetzung, Digitalisierung und Datentransfer werde ich an anderer Stelle dieses Buches behandeln. In dem Kapitel geht es dann um die Frage, welche technische Bedingungen der Nutzer Heute am Markt vorfindet und wie sich die Entwicklung ergeben hat.

Wenden wir uns also wieder dem Thema Maklermarketing zu. Wie erwähnt, quellen wir über an Informationen über alte, aber auch unzählige neue Themen, die die Menschen bewegen. Begriffe wie „Handy“, „Googeln“, „chatten“, „simsen“ und viele mehr haben in unser Wissen Einzug gehalten. „Googeln“ ist bereits im Duden vertreten und weitere neue Wörter aus dem technischen Bereich werden folgen. Damit haben die Nutzer jede Menge zu tun. Die vielen Informationen sorgen für eine Verstopfung der Aufnahmekanäle des Menschen und das Gehirn schaltet einfach auf „Durchzug“.

Dazu sagt Karl-Werner Schmitz von der Homepage www.haptische-verkaufshilfen.de in seinem Video-Tutorial:

„Die Kanäle „hören“ und „sehen“ sind durch die Informationsflut der Medien in den letzten Jahre völlig überfrachtet. Es fing an mit Radio, dann Fernsehen, Telefon, Zeitungen, Medien, Internet. Die Informationsmenge hat sich alleine in den letzten 17 Jahren versechzehnfacht. Also wenn Sie sich das mal bildhaft vorstellen: (Hat ) ein Auto, Golf, 1989 150 (Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit) gemacht, macht er jetzt 2240. Mit diesem Tempo können wir Heute Informationen verarbeiten. Verarbeiten aber fast ausschließlich über Auge und Ohr. Und deswegen werden Auge und Ohr völlig überfrachtet und haben daher einen Abwehrmechanismus.“

Quelle:

 

Gerade für den Bereich von Finanzdienstleistungen und Versicherungen gibt es daher in der Bevölkerung nur ein selektives Wahrnehmungsvermögen.

Wer will sich schon freiwillig mit Versicherungen beschäftigen? Wer hat genug wirtschaftliches Hintergrundwissen, um die ganze Bandbreite der Fonds, Aktienmärkte und Indices zu überblicken und weiß, wie sie miteinander funktionieren?

Mit Ausnahme von Massensparten wie Hausrat-, Unfall- oder Privathaftpflichtversicherung im Versicherungsbereich, dem Bausparvertrag oder dem Sparbuch sind die Kenntnisse auf diesen Gebieten in Deutschland bekanntlich gering.

Und dennoch haben wir alle dasselbe Bedürfnis: Das Bedürfnis nach Sicherheit. Finanziell abgesichert sein will jeder, aber kaum jemand interessiert sich wirklich für Versicherungen und Co. Dazu kommt noch die teure Werbung in allen Medien, die sich undosiert in den Wohnstuben, den Illustrierten und dem Internet verbreitet. Wie ein Schaumteppich legt sie sich über das Land und filtert alle anderen Geräusche und Bilder weg.

Da haben es Sie als Versicherungs- und Finanzmakler schon sehr schwer, sich aus der Masse der Angebote herauszuheben, insbesondere, wenn Sie Einzelkämpfer sind und sich nicht im Schoß einer großen Versicherungsgesellschaft wiegen können.

Und wenn Sie eine eigene Homepage haben, ist nicht zu erwarten, dass Ihnen die Interessenten oder Kunden Ihren Server blockieren, weil es zu viele Anfragen gibt. Vielmehr ist es ein langer und arbeitsreicher Weg, bis Ihre Homepage in Ihrer Region bekannt geworden ist. Aus diesem Grund ist ein Angebot, Ihre Homepage schnell und preiswert zu vermarkten nicht selten rausgeworfenes Geld. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Das Geld ist so gut wie weg, weil es eine Menge Scharlatane gibt.

Wer schon lange IT-Marketing betreibt, hat in der Regel schon viel Lehrgeld gezahlt. Wir betreiben es seit 1997 und haben schon mehr als 8.000 € alleine deshalb berappt, weil wir wegen eigener Fehler oder in Unkenntnis der berechtigten oder raffgierigen Zunft der Abmahner anheim gefallen sind.

Wer beispielsweise mit geschützten Begriffen eine Domain anmeldet, ist selbst dann dran, wenn diese Domain vom Rechteinhaber nicht selbst angemeldet wurde. Würde es also noch eine freie Domain namens www.bmw.de geben, dürften Sie diese selbst dann nicht anmelden, wenn die Firma BMW diese selbst nicht angemeldet hat.

Hier lohnt sich eine kostenlose Recherche nach Ihren gewünschten Begriffen.

Unter den folgenden Domains sind Recherchen kostenlos möglich und geben Ihnen erste Anhaltspunkte, ob Ihr favorisierter Begriff unter Umständen bereits geschützt ist:

  • www.google.de 
    (prüfen Sie, ob Ihr gewünschter Begriff bereits in den Suchmaschinen gefunden werden kann)
  • www.titelschutzanzeiger.de
    (prüfen Sie, ob dieser Begriff bereits als geschützter Begriff auftaucht)
  • http://www.smd-markeur.de
    (prüfen Sie, ob diese Begriffe bereits für Buchtitel, Filmtitel, Musiktitel, Software, Titelschutzanzeiger, TV-Titel oder Zeitschriftentitel verwendet wurden)
  • http://www.dpma.de
    (Das Deutsche Patent- und Markenamt lässt eine kostenlose Recherche nach Wort-/Bildmarken zu)

Finden Sie dort keine Treffer, sind Sie schon mal auf dem richtigen Weg. Wollen Sie jedoch sicher sein, dass Sie nichts übersehen haben, ist eine kostenpflichtige „Markenrecherche“ unausweichlich. Geben Sie diesen Begriff in eine Suchmaschine ein und Sie erhalten viele Angebote und Hinweise auf diese Dienste und die Gefahren, die bei Verstößen lauern. Seien Sie gewiss: Wenn Sie das nicht tun und melden eine geschützte Domain an, wird man Sie irgend eines Tages ausfindig machen – und dann wird es teuer.

Dieselbe Sorgfalt sollten Sie auch bei der Übernahme fremder Texte oder lizenzpflichtiger Bilder walten lassen. Sie sind urheberrechtlich geschützt und können leicht ausfindig gemacht werden. Es gibt Software, die Ihre Homepage auf verwendete Bilder und Texte scannen können, um sie mit eigenen Vorlagen zu vergleichen. So kann man feststellen, ob sich diese Bilder oder Texte illegal auf Ihrer Homepage befinden und Sie bekommen sehr schnell unangenehme Post.

 

Initiatoren für die Erfindung dieser Software waren Universitäten, die wissen wollten, ob die eingereichten Diplom- oder Doktorarbeiten tatsächlich selbst geschrieben oder in oftmals langen Passagen illegal aus dem Internet geklaut wurden.

Seit dem Einsatz dieser Software sind Betrügereien dieser Art drastisch nach unten gegangen und die Studenten müssen ihre Arbeiten wieder selbst schreiben. So ein Pech aber auch… Für das Allgemeinwesen und den Wirtschaftsstandort Deutschland ist das so schlecht auch nicht, oder?

Für die Betreiber von Homepages allerdings ist das Risiko ebenfalls deutlich gestiegen. Microsoft soll angeblich in China den illegalen Einsatz ihrer Software nicht nachdrücklich ahnden bzw. gar nicht ahnden können (Stichwort: Produktpiraterie und Plagiate). Doch eines Tages verbinden sie ein Update mit einer Möglichkeit, unlizenzierte Software zu identifizieren und schreiben eine (chinesische) eMail an den Nutzer, dass er eine Strafe in Höhe X zahlen soll oder die Software wird gelöscht. So erobert man Märkte und schafft sich finanzielle Nachschubmöglichkeiten, indem man sich „schlafend“ legt und nach dem Aufwachen zuschlägt. Im Internet und speziell in Deutschland ist „Zuschlagen“ mittlerweile sehr transparent und einfach möglich.

Wollen Sie also Post mit finanziellen Folgen um die 2.500 Euro vermeiden, schreiben Sie Ihre Texte oder knipsen Sie Ihre Bilder selbst. Alternativ können Sie sich auch von einem Profi, vorzugsweise mit versicherungstechnischer Vorbildung, Texte schreiben lassen. Oder Sie verwenden einen Anbieter von Versicherungs- und Finanzdienstleistungs-Fachinhalten („Content“), der solche Arbeiten täglich verrichtet. Wenn Sie einen Anbieter von Fachcontent wählen, dann haben Sie neben der Fachkompetenz auch noch die Sicherheit, dass der Anbieter der erstellten Texte für die Richtigkeit haftet. Bei der Abwägung der einen oder anderen Möglichkeit sollten Sie immer prüfen, wie lange Sie selbst dafür brauchen und ob Sie in dieser Zeit nicht lieber Kundendienst betreiben oder mit Ihrem Partner endlich mal wieder Essen gehen. Da kann die Beauftragung eines Profis zum Null-Summen-Spiel werden, denn Scheidungen sind teurer.

Um Ihre Homepage bekannt zu machen, ist viel Handarbeit erforderlich. Und damit Sie sich selbst das notwendige Fachwissen beschaffen können, sollten Sie einige Bücher kaufen, um sich mit der Materie vertraut zu machen.

Unter http://www.maklermarketing.biz/Buchempfehlungen/ finden Sie eine Auswahl verschiedener Fachbücher, die Ihnen weiterhelfen werden. Wenn Sie nämlich selbst keine Ahnung haben und einen Suchmaschinenoptimierer („SEO“) beauftragen, der Ihnen leicht mal ein bis zwei Tausend Euro aus dem Kreuz leiert, dann sollten Sie schon mit ihm auf Augenhöhe sprechen können. Was sagte mein früherer Chef Uwe Schwenker immer: „Totale Überzeugungskraft bei absoluter Ahnungslosigkeit“, wenn es um erfolgreiche Außendienstmitarbeiter ohne belastende Fachkenntnisse ging. Und so lesen Sie sich am besten ein und wissen, auf was Sie sich einlassen.

Um auch mitreden zu können, habe ich diese und viele weitere Bücher und Homepages studiert und weiß, dass manches Wochenende und mancher Tag dabei drauf ging. Doch um Geld zu sparen, sollten Sie den gerade beschriebenen Weg gehen. Wir werden in diesem eBuch übrigens auch auf die Entwicklung des Begriffs „Maklermarketing.biz“ in den Suchmaschinen eingehen. Binnen 14 Tagen wurde dieser Begriff von „0“ auf mittlerweile 42 Einträge bei Goolge.de gebracht.

Wie das im einzelnen vonstatten ging, erfahren Sie unter www.maklermarketing.biz/Erfolgskontrolle. Was Sie aber bereits jetzt und ohne den Kauf von Bücher erfahren können, ist die Aussicht, dass es lange, also Monate bis Jahre dauert, um eine Homepage mit hoher Listung in den Suchmaschinen zu etablieren.

Um den Begriff „Maklermarketing.biz“ bei Google auf den ersten Platz zu bringen, haben wir vier Tage gebraucht. Das ist sensationell, werden Sie sagen. Ist es aber nicht, denn wenn niemand nach diesem Begriff sucht und es ihn bis zum 2. April im Internet noch gar nicht gegeben hat, dann ist es natürlich keine Kunst, oben zu sein.

Ich erhielt einmal eine eMail von einem wichtigen Unternehmen in der Versicherungsbranche. Dort gab man stolz bekannt, dass man mit dem Begriff „Experte“ auf einem der ersten Plätze gelandet war. Ich erwies dem Autor die Ehre einer Gratulation und sagte, dass das ein Muster ohne Wert sei. Denn kein Mensch, der nach einem Versicherungsmakler oder nach einer Versicherung sucht, wird jemals diesen Begriff eingeben. Und so war es denn auch. Nach Recherche der Begriffe, die in den vorangegangenen Monaten bei (damals) Overtuere eingegeben wurden, war keinerlei Anfragen nach einem Versicherungs- oder Finanzexperten dabei.

Gesucht werden Begriffe wie „Krankenversicherung„ oder „Altersvorsorge“. Da gibt es Tausende Nachfrager und Tausende Anbieter. Dort auf den ersten Platz zu kommen ist ungleich schwerer bis unmöglich. Denn wer bei dem Begriff „private Krankenversicherung“ auf dem ersten Platz ist, hat Ihnen Jahre und Tausende von investierten Euros Vorsprung. Wir werden Ihnen in diesem eBuch erläutern, wie Sie über Umwege dorthin kommen, wo Sie hinwollen: Zu den „interNETionalen“ Fleischtöpfen. Dazu aber später mehr. Momentan können Sie aber auch mit einfacheren Möglichkeiten beginnen, Ihre Homepage bekannt zu machen. Ein Merkmal für Suchmaschinen ist neben gutem und umfangreichem Text auch die Prüfung nach Domains, die auf Ihre Homepage linken. Möglichst sollten diese Seiten („Websites“), die auf Ihre Homepage linken, aus dem gleichen Bereich kommen wie Ihre.

Da die Versicherungsvermittler Ihres Ortes kaum Interesse daran haben dürften, Ihre Homepage nach oben zu katapultieren, müssen Sie einen anderen Weg gehen.

Erstellen Sie umfangreiche Texte zu Ihrem Metier – also Versicherungen oder Finanzdienstleistungen. Schreiben Sie über Unfall-, Hausrat- oder Private Haftpflichtversicherungen und fügen den ganzen Lex an verschiedenen Deckungskonzepten anbei, um die Seite möglichst lang zu gestalten.

Jetzt kommt bestimmt Ihr Hinweis, dass das keinen Menschen interessiert. Stimmt. Sie haben völlig Recht. Doch es interessiert die Suchmaschinen, weil Folgendes passiert:

Wie bereits beschrieben, lieben Suchmaschinen Text - lang und ausführlich. Darin spickt es vor Fachbegriffen aus der Assekuranz- und Finanzwirtschaft. Und ein kleiner dezenter Hinweis auf Ihre Domain. Nehmen wir an, auf dieser von Ihnen erstellten Seite (Achtung: Nicht klauen!) steht folgender, von mir frei erfundener Text:

„Seit Jahren gibt es Versicherungsmakler in Pusemuckel. Seit 2007 sind alle Makler verpflichtet, auf ihrer Homepage eine Vermittler-Erstinformation mit gesetzlich vorgegebenen Angaben vorzuhalten. Der Vorteil eines Maklers liegt darin, dass er aus verschiedenen Angeboten auswählen kann (es folgt viel Text über Versicherungssparten oder Investmentfonds). Im Text fügen Sie in sinnvoller Weise Ihren Namen und Ihre Internet-Adresse ein und geben diese Seite an das örtliche Online-Portal mit der Bitte, diese Info zu veröffentlichen. Das tun sie meist auch, weil sie an redaktionellen Inhalten interessiert sind. Und wenn Sie nicht zu reißerisch auf Ihre eigenen Vorteile zielen, wird man Ihren Beitrag senden und die darin enthaltene Domain weist vom Server der online-Redaktion auf Ihre Homepage. Das nennt man einen klassischen Backlink. Außerdem wird dieser Artikel innerhalb des redaktionellen Teils des Portals gefunden und macht Sie bekannter. Dann binden Sie diesen Artikel noch in Ihre eigene Homepage ein und zeigen damit Interesse an dem, was in Ihrer Region so vor sich geht. Da das nur eine Fleißarbeit ist, die man durchaus monatlich erledigen kann, ist der Aufwand überschaubar und der Erfolg wird irgendwann einmal kommen.

Wir machen es ähnlich mit dem Thema „Maklermarketing.biz“. Um diesen bekannt zu machen, haben wir uns in den wichtigsten Presseportalen eingeloggt:

Wir selbst haben mit dem Presseservice bereits begonnen. Auch wir wollen bekannt werden, wie ein bunter Hund und haben die Tipps und Tricks bislang erfolgreich übernommen (siehe: http://www.maklermarketing.biz/pressemitteilung.html )

Suchen dann Kunden oder Interessenten in den Suchmaschinen nach „Versicherungsmakler“ und „Pusemuckel“, dann sind Sie in jedem Fall irgendwo ganz oben mit dabei. Die Metatags auf Ihrer Homepage tun ihr weiteres, um die Verbindung von „Versicherungsmaklern“ in „Pusemuckel“ und Ihrer Homepage herzustellen. Natürlich ist es schwerer, diesen Erfolg in Hamburg, Berlin oder Kiel zu erzielen, als in Herne oder Miesbach.

Bei der Suche nach dem Begriff „Versicherungsmakler“ und „Kiel“ ist www.acteam.de immerhin auf den Plätzen 5 und 6 gelandet – von 349.000 gefundenen Seiten und trotz Frame-Layout (davon später mehr):

Gleichzeitig finden Sie unter der Kombination der Suchbegriffe „Homepage“ und „Versicherungsmakler“ die Homepage von acteam interNETional (www.acteam.de) bei 157.000 Treffern auf den Plätzen 3 und 5 (Stand 17.04.2008).

Dieser Erfolg hat mehrere Gründe. Zum einen gibt es die Domain www.acteam.de schon seit vielen Jahren und wird deshalb von den Suchmaschinen bevorzugt. Zum anderen wird diese Seite von vielen anderen Seiten verlinkt und bringt dadurch den PageRank nach oben. Die gesuchten Begriffe in Verbindung mit einschlägigem Versicherungsinhalt und Verlinkung vieler Versicherungsmakler mit www.acteam.de führt zu diesem Ergebnis. Sie brauchen nur die Begriffe, die Sie auf Ihrer Homepage im Volltext eingebracht haben auch im Pressetext zu verwenden, um die Suchmaschinen dazu zu bringen, Ihre Homepage zu entdecken und zu listen.

Allerdings müssen Sie natürlich auch die sonstigen Voraussetzungen für eine gutes Suchmaschinenmarketing erfüllen, damit es klappt. Die Übereinstimmung zwischen Ihrer Homepage und dem Pressetext ist es, die von den Suchmaschinen geprüft und abgeglichen wird.

 

Meist hat ein örtliches Presseportal eine gute Listung („PageRank) und überträgt diese teilweise auf Ihren Pressetext. Dort befindet sich ja Ihre Internet-Adresse Referenz oder als Absender. Das stellen die Suchmaschinen fest und sagen sich: Wenn eine Homepage mit höherem Pagerank und spezifischem Inhalt auf eine andere Homepage mit gleichem (aber nicht deckungsgleichem!) Inhalt verlinkt, dann muss die Seite, auf die gelinkt wird, ebenfalls interessant sein. Anderenfalls würde sie es wohl kaum tun.

Bedenken Sie aber, dass Sie mit Ihren Texten nicht zu sehr auf den Putz hauen und redaktionellen Gepflogenheiten entsprechen müssen.

Nun werden Sie vielleicht sagen, dass sich dieser Aufwand für ein paar Backlinks gar nicht lohne. Da widerspreche ich Ihnen und gebe folgendes Beispiel:

Sie kennen Aldi, Lidl oder Netto? Vielleicht auch die Filialkette Schlecker, die in Deutschland ca. 11.000 Filialen betreibt? Nun stellen Sie sich bitte einmal vor, die Familie Schlecker würde pro Filiale und Tag 1 Euro Gewinn machen. Brauchen Sie einen Taschenrechner? Ich helfe Ihnen:

    1 Tag =      
    11.000 Euro Gewinn

    30 Tage =  
    330.000 Euro Gewinn

    365 Tage =
    4.015.000 Euro Gewinn

Wissen Sie jetzt, was ich meine? Bitte, liebe Familie Schlecker, mahnen Sie mich wegen dieser Zahlen nicht ab, sie sind frei erfunden. Ich wollte meinen geneigten Lesern nur vermitteln, was sie erwarten könnten, wenn sie aus
11.000 Zeitungsberichten im Schnitt pro Tag jeweils 1 Euro verdienen.

Natürlich weiß ich, dass Sie niemals 11.000 Seiten schreiben können. Das wäre nicht möglich, ohne dass Sie darüber verhungern würden. Doch Ihre Seiten werden natürlich dupliziert, indem Online-Redaktionen Ihre Beiträge auf deren Portal packen und Sie somit aus einer geschriebenen Internet-Seite plötzlich zwei, vier, acht, sechzehn und so weiter werden.

Also sind 500 geschriebene und verlinkte Seiten möglicherweise 11.000 Euro am Tag wert. Denn auf jede Seite sollte, wenn möglich, natürlich Werbung stehen. Das kann Google-Werbung ebenso sein, wie Affiliate-Werbung oder Ihr Online-Vergleichsrechner eines Anbieters von entsprechender Software wie Ino24, FSS-Online, Mr. Money oder Blaudirekt. Aber auch von den entsprechenden Risikoträgern.

Wenn Sie über einen Vorgang mit Unfallfolge berichten, dann natürlich auch Werbung für entsprechende Versicherungsprodukte oder Deckungskonzepte über Unfälle beifügen.

Hier ein Beispiel:

Und jede geschriebene Seite bleibt ja im Internet, wenn sie nicht gelöscht oder hinter geschlossenen Logins archiviert und nur noch mit Passwort gefunden wird. Und somit entsteht über viele Jahre Ihr eigenes Portfolio an Seiten im Internet, das Ihnen mit den weiteren Werkzeugen, die Sie in diesem eBuch finden werden, hilft, Geld zu verdienen.

Machen Sie aber bloß nicht den Fehler, mit „krummen Mitteln“ höhere Suchmaschinenpositionen zu erreichen, als mit normalen Mitteln möglich wäre.

Sie sind doch Versicherungsmakler oder zumindest mit Versicherungen betraut? Da brauche ich Ihnen als Kollegen ja nichts über das „Gesetz der großen Zahl“ zu sagen, oder?

Bei mittlerweile Milliarden von Internet-Seiten und noch mehr durchgeführter Transaktionen, wissen die Programmierer über die Kontrollmöglichkeiten des Internets besser Bescheid, als Sie über die Anwendung Ihres Taschenrechners.

Jede Transaktion wird protokolliert und das Internet ist so transparent, dass einem Angst und Bange werden kann, wenn es in falsche Hände kommt. Und so weiß man eben aus langer Erfahrung, wie schnell sich eine Homepage durchschnittlich im Internet verbreitet. Wie viele Besucher mit den besten manuellen Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung auf Ihre Homepage gelangen könnten.

Und wenn Ihre Homepage vom Durchschnitt abweicht, fallen Sie auf. Manchmal können Sie sogar unangenehm auffallen, wenn Sie sich mit den falschen Leuten einlassen, weil sie nämlich auf dem Index stehen („Bad Neighborhood“). Und Sie kommen dann gleich mit in den Topf derer, die dafür abgestraft werden.

Davon hören Sie später noch mehr, wenn wir auf die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung zu sprechen kommen.


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