Der steinige Weg nach oben:
On-Page-Optimierung und Off-Page-Optimierung

Es gibt Versicherungsmakler, die möchten gar nicht im Internet gefunden werden. Dabei werden von ihnen durchaus schlüssige Argumente ins Feld geführt. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Interessenten, die Angebote über das Internet einholen und später bei einem Direktversicherer abschließen. Ein bekanntes und unausrottbares Übel, wie man es ähnlich in jeder anderen Branche ebenfalls kennt.

Doch was passiert bei Ihrem Büro, wenn Laufkundschaft das Geschäft betritt und mit Auftrag droht? Bedienen Sie den Interessenten oder schicken Sie ihn weg?

Aus meiner früheren Tätigkeit in einer Versicherungsagentur in Kiel sind es oft die spontan Entschlossenen gewesen, die mir Storni eingebracht haben. Sie waren entschlossen, „jetzt endlich mal“ eine Versicherung abzuschließen. Doch später kam die Kaufreue wegen des Partners oder des leeren Bankkontos und der Vertrag platzte.

Mittlerweile sind mir eine Vielzahl von Agenturen bekannt, die allein deshalb in die erste Etage umziehen, weil sie genau diese Laufkundschaft nicht mehr wollen.

Oder wie oft erstellen Sie ein Angebot, fahren zum Kundengespräch und beraten eine oder zwei Stunden? Am Ende bedankt man sich und schließt woanders ab.

Auch das hindert Sie doch nicht daran, weiterhin Angebote abzugeben und dabei ihr vertriebliches Gewicht einzusetzen, um möglichst viele Angebote in Abschlüsse umzuwandeln, oder?

Es gibt eben auch eine Vielzahl von Anbahnungen über das Internet, in deren Folge auch Geschäfte abgeschlossen werden. Ihnen ist dieses Verfahren vielleicht als „Leads generieren“ bekannt. Eine Vielzahl von Firmen verdient ihr Geld damit, indem sie Suchmaschinenoptimierung durchführen. Sie zahlen am Ende „die Zeche“, indem Sie Leads kaufen müssen. Aus diesem stichhaltigen Grund gibt es für eigenes und gutes Suchmaschinenmarketing keine Alternative.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie Sie es erreichen, dass ein Interessent Ihre Homepage im Internet überhaupt findet.

Und jetzt ist die Reihenfolge wichtig: Zu allererst kommt immer die on-page-Optimierung (auch Onpage Optimierung), also alle Maßnahmen, die sich auf die zu optimierende Seite selbst beziehen.

Erst dann folgt mit der off-page-Optimierung (auch Offpage Optimierung) Schritt zwei, also alle Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Seite stattfinden und im Wesentlichen darauf abzielen, die Anzahl der eingehenden Links (sog. „Link-popularität“) zu erhöhen.

Wollen Sie also („Lauf-„)Kundschaft über das Internet gewinnen, brauchen Sie mit Schritt zwei gar nicht erst zu beginnen, solange Ihre Homepage nicht optimal eingestellt und eingerichtet ist.


On-page-Optimierung

Jahrelang waren die Meta Tags das Maß aller Dinge und die Homepages wurden damit für die Suchmaschinen optimiert. Meta Tags sind die Suchworte, die Sie meist ganz oben in Ihrer Homepage finden und zwischen <head> und </head> eingebettet sind. Sie beginnen mit „META“ und sehen etwa so aus:
 

    <meta name="description" content="" />

    <meta name="keywords" content="" />

    <meta name="robots" content="index, follow" /> etc.
     

Diese Tags (so nennt man die Bereiche zwischen “<….>” und “<…./>”) befinden sich im Quelltext Ihrer Homepage. Sie können den Quelltext sehen, indem Sie auf Ihrem Browser in der oberen Leiste auf „Ansicht“ und anschließend auf „(Seiten-) Quelltext (anzeigen)“ klicken. Dann erscheinen eine Vielzahl von Zeichen, die kein Mensch versteht, sofern er sich nicht bereits intensiv mit der Programmiersprache „html“ oder dem Internet auseinandergesetzt hat.

Früher reichte es für ein gutes Suchmaschinen-Marketing aus, einen Text für das Web zu erstellen, indem man das vorgegebene Keyword („Schlüsselwort“) für die Link Density („Linkdichte“) öfter gebrauchte als andere. Fertig war der supertoll optimierte Text. Das funktioniert heute aber nicht mehr in dieser Form, denn die Suchmaschinenbetreiber verdienen Geld damit, dass bei ihnen möglichst viele verschiedene und einzigartige Seiten gefunden werden. Denn gute Ergebnisse erhöhen den Wert der Werbung und das wiederum führt zu höheren Klickraten auf die Werbelinks und steigert das Einkommen. Bei allen begehrten Suchbegriffen wie “private Krankenversicherung”, “Berufsunfähigkeitsver-sicherung” und Co. kann in den Suchmaschinen naturgemäß immer nur Einer auf den ersten zehn Plätzen erscheinen. Und der sollte nicht nur deshalb oben sein, weil er gute Meta Tags oder unsinnig aneinander gereihte Suchbegriffe entwickelt hat, so die einhellige Meinung der Suchmaschinenbetreiber.

 

Somit rückte man von der reinen Betrachtung der Meta Tags ab, reduzierte sie in ihrer Bedeutung und stellte die „latent semantische Optimierung“ der Homepage in den Vordergrund. Allerdings bedeutet es nicht, dass die Meta-Tags jetzt unsinnig wären. Dazu komme ich aber später noch in diesem Kapitel.

Wenn ein Text gut in den Suchmaschinen gefunden werden soll, muss der technische und inhaltliche Aufbau einer Website optimiert werden. Dazu zählt auch die semantische Optimierung, denn eine Aneinanderreihung von Suchbegriffen geht eben nicht mehr.

Wie bereits erwähnt, ist die Suchmaschine Google.de in Deutschland das Maß aller Dinge. Somit betrachten wir vordergründig diese Suchmaschine und gehen auf Besonderheiten im Ranking bei anderen Suchmaschinen nicht ein.

Alle Suchmaschinen arbeiten ständig an ihrem Suchalgorithmus, um die besten Webseiten anzuzeigen. Denn diese sollen für das gesuchte Thema eine bestmögliche Auswahl bieten und sog. „Spam-Webseiten“, identifizieren und diese gar nicht erst anzeigen. Außerdem sind Suchmaschinen-Optimierer (SEO) ständig versucht, mit illegalen Mitteln vordere Plätze zu erschleichen. Auch deren Treiben sollte Einhalt geboten werden.Somit gibt es einige wichtige Punkte, die man für eine gute Website, zumindest aus Sicht von Google, beachten sollte:


Content, also der Text bzw. Inhalt auf der Homepage.

Erstellen Sie für jede Website (also jede Seite) Ihrer Homepage einen sinnvollen Text. Geben Sie nützliche Informationen und binden dabei die gewünschten Suchbegriffe ebenso sinnvoll in den Text ein.

Hintergrund ist der, dass Google eine rein textbasierte Suchmaschine ist. Bilder, Videos, Musik, Flash und Java Script Elemente etwa können nicht gelesen werden. Aus diesem Grund werden die gezeigten Inhalte mit einem „<ALT>-Tag“ beschrieben.

Doch nicht jeder Text findet bei Google & Co. Gefallen. Wenn Sie 100 mal hintereinander „Private Krankenversicherung“ schreiben, wird Ihre Seite gar nicht erst angezeigt oder eine später nachteilig veränderte Seite fliegt raus.

Langfristig zeichnet sich nur guter und einzigartiger Inhalt in Textform aus. Mühe und Kosten lohnen sich auf lange Sicht, denn einzigartige Texte sind wie guter Whisky: Je länger er reift, um so besser wird er. Wenn die Webseiten dann auch noch regelmäßig aktualisiert werden – perfekt. Denn auch neu eingegebener Text wird von den Suchmaschinen-Algorithmen erkannt und gut benotet.

Das ist bei Texten in der Versicherungs- und Finanzbranche nicht einfach, denn das Wesen einer Hausrat- oder Kraftfahrzeugversicherung ist nun mal von Flensburg bis Konstanz überall gleich. Wer also Minimalist ist und die kargen Texte der Webbaukästen diverser Anbieter wählt, muss sich nicht wundern, wenn er in den Suchmaschinen ganz unten dümpelt oder gar nicht erscheint. Hier sparen Versicherungsmakler am falschen Ende – zumindest wenn sie in den Suchmaschinen gefunden werden wollen.

 

Oft findet man Homepages mit wenig Inhalt, um das Augenmerk auf die wesentlichen Dinge zu lenken. Grundsätzlich ein guter Gedanke. Doch da Suchmaschinen Texte indizieren und darauf achten, dass es eine gesunde Balance zwischen Suchbegriffen und Textmenge gibt, ist Minimalismus in diesem Fall fehl am Platz. Denn meist sind es auch noch heiß umkämpfte Hauptkeywords, die die Versicherung beschreiben und zu denen ein gutes Ranking erreicht werden soll.

Solche Keywords zu ranken kann Monate bis Jahre dauern und ist extrem schwierig. Daher empfehlen wir, den oberen, auf den ersten Blick sichtbaren Teil der Webseite auf Ihr gewünschtes Keyword zu optimieren und darunter themenbezogene Informationen zu geben. Die Wertigkeit des Textinhalts sollte von „allgemein“ bis „speziell“ geschrieben sein, um auch diejenigen Surfer zu erreichen, die nur das Wesentliche lesen wollen.

Zwischen den Textblöcken können dann Buttons zu Online-Rechnern oder Links zu eigenen Anforderungsformularen eingebunden werden.


Doppelte Inhalte („duplicate Content“) und exakt nur eine URL

Auch für doppelten Inhalt, also identischen Inhalt auf mehreren Webseiten („duplicate Content“), gibt Regeln, die Sie tunlichst einhalten sollten. Wenn Sie gleiche Inhalte über mehrere Domains anbieten, so konnten Sie heute noch Erfolg damit haben und in den Ergebnislisten angezeigt werden. Doch Ziel der Suchmaschinen ist es, Seiten mit Alleinstellungsmerkmalen zu zeigen und nicht 10 gleiche Texte auf den ersten Plätzen. Daher müssen Sie damit rechnen, dass in den nächsten Jahren nur noch eine Domain mit einem bestimmten Inhalt rankt. Ob es dann Ihre Website ist oder die Ihres Konkurrenten, ist nicht vorhersehbar.

Auf der sicheren Seite sind Sie mit wirklich einzigartigen Texten, die über exakt nur einer URL erreichbar sein dürfen. Wenn ich „exakt“ schreibe, dann meine ich es in diesem Falle auch so und nenne Ihnen auch den Grund.

Es ist ohne jegliche Ausnahme falsch, bestimmte Informationen auf mehreren Seiten zu platzieren und wird von den meisten Suchmaschinenprogrammierern auch falsch gemacht. Diese Regelung beinhaltet auch das „Verbot“, zusätzlich zu den Texten einer Website ein gleich lautendes PDF-Formular auf den Server zu laden, weil es ggf. mit Ihrem Briefkopf oder Firmenlogo versehen ist. Aus technischer Sicht ist es auch keineswegs erforderlich, denn jede Seite kann über die Druckfunktion des Browsers (drücken Sie auf Ihrer Tastatur „ctrl/strg“ und dann die Taste „p“ wie „print“) ausgedruckt werden, falls die Seite selbst kein Symbol oder keinen Link für die Druckfunktion bereit hält.


Standortmarketing – Ihre Web-Texte mit regionalem Bezug

Wenn Sie einzigartige Informationen über „Private Krankenversicherung“ oder „Berufsunfähigkeitsversicherung“ mit Nennung Ihres Wirkungsortes bzw. Ihrer Region in Ihre Webseite stellen, hat in jedem Fall strukturelle Vorteile.

Wenn Interessenten einen Suchbegriff eingeben, dann weiß die Suchmaschine, in welchem Ort Ihre betreffende IP-Nummer, also das „Kennzeichen“ des Anschlusses über den sie surfen, liegt. Viele Homepages führen zudem neben Postleitzahlen, die Ihre Homepage einer bestimmten Region zuordnen, auch die sog. „Geo-Tags“ (siehe folgende Grafik):

Standortmarketing – Ihre Web-Texte mit regionalem Bezug

Das sind Eingaben auf Ihrer Homepage, die aus Ihrer Postleitzahl, dem Ortsnamen und der geografischen Position (Längen- und Breitengrad) bestehen. Suchmaschinen suchen dann bei der Ergebnisermittlung nach solchen Webseiten, die möglichst nahe an der fragenden IP-Adresse liegen.

Fügen Sie dann auch noch innerhalb des Textes die Stadt oder Region Ihres Einzugsbereiches an, dann wird Ihre Website besonders dann gefunden, wenn ein Interessent „………versicherung“ und „….(Ortsname)…“ eingibt.

Denken Sie dabei immer dran, dass die URL’s nur dann ihre volle Wirkung auf die Suchmaschinen entfalten, wenn sie „ewig“ vorhanden sind. Viele Surfer finden die Inhalte Ihrer Homepage so informativ, dass sie sie bookmarken, also zu ihren Favoriten hinzufügen und von den Suchmaschinen gespeichert werden. Es entsteht ein sogenannter „Backlink“, der für die begehrte Linkpopularität verantwortlich ist. Möglichst viele dieser Backlinks führen zu einer höheren Linkpopularität und somit zu einem besseren Ranking in den Suchmaschinen. Ändern Sie also einen Link auf Ihrer Homepage, dann gehen sowohl Traffic als auch Linkpopularität verloren.

Wenn Sie also an Ihrer Maklerhomepage arbeiten, sollten Sie vorher einen Plan aufstellen, welche Struktur Ihre Homepage am Ende haben soll. Richten Sie Oberthemen ein, wie z. B. „Privatkunden“, „Gewerbekunden“, „Vorsorge“, „Investment“, „Finanzierung“, „Formulare“ und „Schadenservice“. Darunter lassen sich Informationen zu allen Sparten einbinden, die Sie betreiben. Allen Oberthemen geben Sie eine eindeutige URL, die den Oberbegriff möglichst auch beinhaltet, also

Wenn Sie die Struktur dieser Homepage richtig planen, brauchen Sie sie in Nachhinein nie wieder zu ändern.

Sollte es dennoch nicht vermeidbar sein, eine URL zu ändern, dann richten Sie unbedingt eine korrekte Weiterleitung von der alten auf die neue URL mit dem gleichen Inhalt ein.
 

Optimierung der URL auf bestimmte Keywords

Wenn Sie also eine (beispielhafte) Seite mit der URL
www.maklermarketing.biz/Versicherungsinformationen/Vorsorge eingerichtet haben, sollten sich darin einschlägige Texte und Links zum Thema „Vorsorge“ befinden. Wollen Sie also, dass diese Seite mit den für Ihre Maklertätigkeit wichtigen Begriffe auch allein bzw. direkt im Internet gefunden wird, dann müssen die darauf befindlichen Suchbegriffe für die Suchmaschinen optimiert werden. Dabei stehen nicht nur einzelne Suchwörter im Vordergrund, sondern auch Kombinationen daraus.

Ein Beispiel:

Sie wollen die im letzten Absatz genannte URL auf den Begriff „Vorsorge“ optimieren. In dem Fall steht einer höchstmöglichen Mitbewerberdichte nur ein mittleres Suchvolumen gegenüber. Die Chancen also, dass Sie Ihre Seite gut ranken werden, ist sehr gering. Zudem kostet eine Google-Kampagne zu diesem Suchbegriff 1,54 € je Klick (Stand: 22.05.2008). Siehe folgende Grafik:

Auf derselben Grafik sehen Sie aber auch, dass es Websurfer gibt, die den Begriff „vorsorge *“ eingeben, also noch einen „*“ zusätzlich hinzufügen. Da ist die Mitbewerberdichte gleich „0“ und ein Klick kostet nur 0,05 €, ist also 97 % billiger.

Dieselbe Methode führt bei den folgenden Suchbegriffen ebenfalls zu dem gerade genannten „Erfolg“: „vorsorge check“, „in vorsorge“, „vorsorge com“ , „www vorsorge“ , „pro vorsorge“, „vorsorge 100“ etc.

Sie führen allerdings jeweils nur wenige potenzielle Surfer auf Ihre Seite. Doch bei vielen optimierten Begriffen mit geringer Mitbewerberdichte erhöht sich die absolute Anzahl der potenziellen Besucher Ihrer URL und somit die Chance auf einen Erfolg.

Wichtig ist in jedem Fall, dass das Keyword bzw. eine Keyword-Kombination auf der zu bewerbenden Seite im Titel (<title>vorsorge *</title>) und in der Überschrift (<H1>vorsorge *</h1>) sinnvoll und wohl dosiert unterzubringen ist. Sinnvoll deshalb, weil ein Interessent schon danach fragen könnte, was „vorsorge *“ wohl bedeuten könnte und wohl dosiert, weil die Suchmaschinen mehrfache „vorsorge *“-Nennungen abstrafen. Dasselbe gilt natürlich für alle weiteren sinnvollen Kombinationen Ihrer gewünschten Suchbegriffe innerhalb einer Seite. Daher lohnt es sich eher, eine weitere Seite mit wiederum einzigartigem Inhalt zu erstellen, als befremdliche Satzkonstrukte zu entwickeln, um Suchbegriffe in die Webseiten einzuarbeiten.
 

Groß- und Kleinschreibung

Das menschliche Auge erfasst Dinge sehr schnell und reagiert auf bekannte Details besser als auf unbekannte.

So reicht für die Erfassung eines Textes, dass der erste und letzte Buchstabe eines Wortes korrekt angegeben ist, während die Anordnung dazwischen unwichtig ist, um den Sinn zu erfassen.

Lesen Sie den letzten Absatz noch einmal wie beschrieben:

So rhiect für die Ensfarsug eneis Tetxes, dsas der estre und lzette Bbastchue eenis Wertos kekorrt agegneben ist, wernähd die Adnunordng dezschwian uwchiting ist, um den Snin zu eeassfrn.

Na? Konnten Sie den Text lesen und verstehen?

Ob eine URL groß oder klein geschrieben wird, ist für die Suchmaschinen und dem Ranking der Seiten völlig unwichtig. Doch das menschliche Auge nimmt URL wie

www.acteam.de/Vorsorge/private-Krankenversicherung

besser wahr als

www.acteam.de/vorsorge/private-krankenversicherung

und kann in Zweifel für den einen entscheidenden Klick auf Ihre Seite führen und nicht auf die Seite des Mitbewerbers. Messbar ist dieser Trick jedoch nicht – schädlich aber auch nicht. Diese Entscheidung muss jedoch durchgängig sein, so dass Sie nicht beide Varianten mit identischem Inhalt schaffen und somit Duplikate zulassen. Manche Webseitenprogramme können generell URL nur in Kleinschreibung erzeugen. Dann sollten Sie sich lieber darauf festlegen, bevor Sie Gefahr laufen, die aufwändig geschriebenen Texte durch doppelte URL zu entwerten.

Im übrigen gilt das auch für die sogenannten „Trailing Slashes“, die man oft am Ende einer URL findet, also z. B.

www.acteam.de/Vorsorge/private-Krankenversicherung/

statt ohne Trailing Slash_

www.acteam.de/Vorsorge/private-Krankenversicherung

Dieser „/“ am Ende ist für eine URL völlig egal. Doch wenn beide Varianten verlinkt werden, sind für die Suchmaschinen zwei URL mit identischem Inhalt vorhanden. Muss ich jetzt dazu noch etwas sagen? Nein!
 

Statische und sprechende URLs

Kommen wir zu einem weiteren Thema mit grundsätzlicher Bedeutung – den sogenannten „Webbaukästen“ für Maklerhomepages.

Die Nutzung einer vorgefertigten Maklerhomepage in Form eines Content-Management-Systems („Webbaukasten“) hat den Charme, dass Sie Ihren Kunden beim richtigen Anbieter sehr schnell einen kompletten Service zu günstigen Preisen anbieten können.

Voraussetzung dafür ist allerdings eine Programmierung mit Inhalten, die von Fachleuten erstellt und regelmäßig aktualisiert, ergänzt und erweitert werden. Besonders interessant ist dabei Ihre Haftungsfreistellung, denn Anbieter von Fachinformationen („Fachcontent“) auf Ihrer Homepage haften für die Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Diese werden in einer zentralen Datenbank gelagert und abgerufen, wenn ein Kunden auf den entsprechenden Link klickt. Diese URL bestehen aber nicht in Form einer Datei auf Ihrem Server, sondern auf dem Server des Anbieters der Fachinformationen und werden lediglich mit Ihrer Domain verknüpft. Ein Außenstehender ohne Fachkenntnis kann nicht erkennen, dass diese Informationen nicht direkt auf Ihrem Server liegen, sondern Sie nur darauf zugreifen.

Ihre Domian www.ihre-Maklerhomepage.de bleibt nämlich im Adressfeld des Browsers bestehen, egal welche Seite Sie anklicken. Am Beispiel der Domain www.acteam-info.de können Sie dies sehr gut erkennen, denn diese ist mit einem solchen Baukasten entstanden und unter „Homepage Versicherungsmakler“ bei www.google.de auf der ersten Seite gelistet. Probieren Sie es einfach mal aus und surfen Sie durch die Seiten. Oben bleibt stets die URL www.acteam-info.de bestehen, obwohl es ein Baukastensystem ist.

Bei den Fachinformationen allerdings, die man in seine eigene Homepage einbauen kann, befindet sich ein Link zum Server des Diensteanbieters und lautet:

http://www.acteam.de/cgi-bin/elwoms.pl?mID=71

Mit dem „cgi-bin“ und dem „?mID=71“ wird gezeigt, dass der Link von einer Datenbank erzeugt wurde. Trotzdem kann man mit einem solchen System auch erfolgreiches Suchmaschinenmarketing betreiben, wie bewiesen ist.

Diese Form der Webseitengestaltung ist im wesentlichen für Ihre Bestandskunden gedacht. Sie hat den Vorteil, dass Sie schnell und kurzfristig umfangreiche Fachinformationen erhalten, die Sie Ihren Kunden über Ihre eigene Homepage präsentieren können und die Sie in der Haftung entlasten.

Darüber hinaus haben Sie dennoch die Möglichkeit, Ihre eigenen Vertriebsschwerpunkte mit einzelnen Unterseiten über Ihre eigene Homepage zu setzen. Diese so genannten sprechenden URLs werden durch einzelne Seiten von Ihnen oder Ihrem Webdesigner erstellt und enthalten Ihre eigenen individuellen und einzigartigen Texte, erläuterten Bilder und natürlich Online-Vergleiche und Bannerwerbung für Ihre eigenen Rechner.

Mit sprechenden URLs schaffen Sie zusätzliche Keyword-Relevanz, obwohl das Gewicht der Keywords in der URL hinsichtlich der Klickraten gering ist. Doch in den Suchergebnisseiten spielen diese Keywords für die Klickraten eine größere Rolle. Denn hier gibt es „richtige“ Worte in den URLs und die ziehen Blicke auf sich wie

http://www.acteam-info.de/Startseiten

wenn ein Versicherungsmakler Beispiele für Maklerhomepages sucht.


Trennzeichen in der URL

Die Suchmaschinen trennen Worte ausschließlich mit den Zeichen „/“ und „-„, nicht aber mit dem häufig falsch verwandten Zeichen „_“. Wenn es richtig gemacht wird, finden die Suchmaschinen zu den Begriffen „Vorsorge“ und „Animationen“ die entsprechenden Wörter und findet die dazu gehörende URL:

http://www.acteam.de/Vorsorgeanimationen/Vorsorge-Animationen.html

Schreiben Sie statt dessen „Vorsorge_Animationen“, dann findet man im Internet das „Wort“ „Vorsorge_Animationen“. Und diese Wortkombination als ein Wort gibt natürlich niemand ein – und somit findet man Sie unter diesen erstgenannten Begriffen dann auch nicht.

Sonderzeichen in der URL

Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass von Ihnen gewünschte Suchbegriffe sowohl in der URL, im <TITLE>-Tag als auch im Webseiten-Text vorkommen sollten, um bestmögliche Suchergebnisse zu erzielen.

Daraus lassen sich schöne und sprechende URLs erzeugen und ganze Sätze darstellen. Das Prinzip finden wir oft bei Suchergebnissen von Presse- oder Nachrichtentexten und deren Überschriften.

Doch aufgepasst: Hier können Fehler passieren und das Ergebnis nichtig machen.

Das Internet erkennt nur dann die Besonderheiten der (deutschen) Sprache, wenn Ihr Browser diesen Sprachencode interpretiert. Deshalb können Sie auf Ihrer Homepage auch die besonderen Schriftzeichen „ß“, „ä“, „ö“ und „ü“ lesen.

Doch in der URL werden diese umgeschrieben, so dass „ß“ durch „ss“, „ä“ durch „ae“, „ö“ durch „oe“ etc. ersetzt werden. Es dürfen also nur die folgenden Zeichen verwendet werden:

  • a bis z
  • A bis Z
  • Ziffern und das
  • „-„

Alle übrigen Zeichen werden ersetzt und somit auch alle Sonderzeichen wie „è“, „è“ (werden durch „e“ ersetzt). Leerzeichen werden durch „-„ ersetzt und alle Satzzeichen, die nicht erlaubt sind (siehe oben) ersatzlos gestrichen.

Außerdem darf das erste und letzte Zeichen kein „-„ sein.

Am Beispiel mit dem Titel „Ambulanta.de – der neue Service für Makler“ möchten wir Ihnen wie folgt zeigen:

So sehen „schlechte URLs“ aus:

    http://ambulanta.de/ambulanta.de-der+neue+Service+für+Makler
    http://ambulanta.de/ambulanta.de_-_der_neue_Service_für_Makler
    http://ambulanta.de/ambulanta.de-derneueServicefürMakler

perfekte URLs:

    http://ambulanta.de/ambulanta.de-der-neue-Service-fuer-Makler
    http://ambulanta.de/ambulanta.de-der-neueservice-fuer-makler

Dabei ist die Groß- und Kleinschreibung abhängig von Ihrem Webseiten-Programm und Ihrem persönlichen Geschmack.

Bitte beachten Sie, dass die Länge der URL nicht 100 Zeichen, maximal jedoch 200 Zeichen lang sein darf.


Maximale Länge einer URL

Wie bereits erwähnt, sollte die Länge der URL nicht 100 Zeichen übersteigen. Aus folgenden Gründen sollte sie eher 50 Zeichen lang sein und 200 Zeichen nie übersteigen:

Die URL-Zeichenlänge ist durch Browser und http-Protokoll technisch bedingt auf max. 200 Zeichen begrenzt. Zu lange URLs werden wegen des begrenzten Platzes einfach abgeschnitten und die Botschaft erscheint somit nur teilweise. Gerade vor dem Hintergrund attraktiver Informationen innerhalb der URL, die ja Kunden auf Ihre Seite bringen sollen, gehen hier Möglichkeiten der Kunden- bzw. Leadgewinnung verloren.

Ein weiteres Argument für eine Begrenzung auf 50 Zeichen liegt in den sog. „Snippets“, also den Ausschnitten aus den gefundenen Seiten in den Suchergebnisseiten. Ein Snippet hat nur begrenzten Platz und wird bei zu langen URL abgeschnitten und erscheint dann nur verstümmelt.

Hier das Beispiel des (korrekten) Snippets für www.maklermarketing.biz:


Indizierung aller Inhalte in den Google-Index

Um ein geeignetes Ergebnis zu finden und anzuzeigen, müssen die Suchmaschinen viele Milliarden Seiten durchsuchen.

Dabei werden noch nicht einmal sämtliche Seiten erfasst, weil die Suchmaschinen einfach nicht von deren Existenz wissen. Somit stehen die wenigsten Web-Seiten überhaupt potenziell für ein Suchergebnis zur Verfügung. Hintergrund dafür ist eine schlechte Verlinkung der Webseiten untereinander, so dass die Robots, die die Suche durchführen, nicht überall hin gelangen.

Besonders Homepages von Versicherungsmakler und Finanzdienstleister bieten hervorragende Möglichkeiten der Querverlinkung:

Wenn Sie z.B. eine Homepage über das allgemeingültige Thema „persönliche Vorsorge“ betreiben und dafür ausschließlich individuelle Texte verwenden, sind Sie bereits auf bestem Weg.

Wenn Sie im Seitentext auf „Altersversorgung“, „Krankenversicherung“, „Arbeitskraftverlust“ und „Hinterbliebenenschutz“ Bezug nehmen und auf zusätzliche Seiten verlinken, haben Sie bereits die zweite Ebene erreicht, auf der gecrawlt („ von den Robotern gesucht“) wird.

Verlinkungen zwischen „Altersversorgung“ und „Arbeitskraftverlust“ untereinander sind dann gegeben, wenn Sie bei der Beschreibung von „Altersversorgung“ darauf hinweisen, dass zum Erreichen einer Rente auch eine Absicherung der Arbeitskraft über Berufs- bzw. Dienstunfähigkeits- oder Unfallversicherung sowie Dread-Disease-Police erforderlich ist.

Natürlich darf für eine ganzheitliche Betrachtung auch der Hinterbliebenenschutz nicht vernachlässigt werden. Wenn Sie jetzt auch noch die Seiten mit den Versicherungssparten erstellen und mit eigenen Texten füllen, können Sie so viele Seiten untereinander verlinken, dass die Suchmaschinen ihre wahre Freude daran haben werden.

Und Sie mit Ihrer Maklerhomepage ebenfalls, weil sich in gleicher Weise dauerhaft Kunden von einer Seite zur anderen bewegen und Ihre Informationen aufnehmen werden.

Am Ende wird der Web-Surfer alle Punkte gefunden haben, die ihn interessieren. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie wegen eines Angebots gefragt werden, ist um ein Vielfaches größer als bei Maklern, die keine Informationen auf ihren Seiten haben – und somit weder von Suchmaschinen, noch von Web-Surfern von Interesse sind.

Wie ein solches System aussieht, finden Sie auf der Homepage www.bausteinvorsorge.biz, deren Projekt genau auf diese interne Vernetzung verschiedener Vorsorgesparten untereinander abzielt.
 

Schaffen Sie crawlbare Seitenstrukturen

Aus den vorgenannten Gründen macht es Sinn, die Homepage vollständig zu indizieren. Dazu ist eine bestimmte Software notwendig, die in regelmäßigen Abständen die Homepage durchsucht und sämtliche Links, hinter denen sich Inhalte befinden, „identifiziert“. Besonders dann, wenn Sie Ihrer Homepage viele neue Seiten hinzugefügt haben, ist ein solcher Schritt erforderlich.

Wie gut Sie schon aufgestellt sind sehen Sie, wenn Sie Ihre Homepage öffnen und alle Inhalte innerhalb von 4 – 6 Klicks auf direkte Links aus Ihrer Startseite erreichen. Das finden dann auch die Suchmaschinen.

XML Sitemaps

Ein Sitemap-Protokoll ist sinnvoll, um viele Seiten Ihrer Homepage auf Verfügbarkeit zu durchsuchen. Die einfachste Form dazu ist ein Sitemap-Protokoll in Form einer XML-Datei, in der alle URLs der Webseiten aufgelistet sind. Da dieses Protokoll hochskalierbar ist, ist es für Homepages jeder Größe geeignet.

Der wesentliche Vorteil liegt darin, dass Ihr Webmaster die letzten Aktualisierungen, die Änderungshäufigkeit, die Wichtigkeit der URL im Vergleich zu anderen URLs auf der Webseite hinzufügen kann.

Diese Datei ermöglicht dann den Suchmaschinen ein intelligenteres Durchsuchen der Websites, insbesondere, wenn nicht alle Bereiche Ihrer Website über eine durchsuchbare Oberfläche erreicht werden kann. Meist ist das der Fall, wenn Webseiten nicht schon von der Startseite aus durch Anklicken von Links erreicht werden können.

Auch bei einer Webseitensuche ausschließlich mittels eines Suchformulars, bei der die Webseiten nicht direkt erreichbar sind, ist eine XML-Sitemap erforderlich. Denn dann erreichen auch keine Robots diese Seiten.

Titel, Beschreibung und Überschriften

Ich hatte bereits darüber berichtet, dass den sogenannten „META-TAGS“ nicht mehr die Bedeutung beigemessen wird, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.

Doch ganz unsinnig oder gar nutzlos sind sie natürlich nicht, wie Sie im jetzt folgenden Kapitel nachlesen können.

Der Titel-Tag

Bevor ich Ihnen irgend etwas erkläre, möchte ich Ihnen die Stelle zeigen, von der wir sprechen.

Tags (so nennt man die Bereiche zwischen “<….>” und “<…./>”) befinden sich im Quelltext Ihrer Homepage. Sie können den Quelltext sehen, indem Sie auf Ihrem Browser in der oberen Leiste auf „Ansicht“ und anschließend auf „(Seiten-) Quelltext (anzeigen)“ klicken.

Dann finden Sie die folgenden Informationen, von denen wir momentan nur den Bereich <Title> beachten wollen:

Der im „<Head>“ stehende <Title></title> Tag ist der wichtigste Keyword-Träger überhaupt. Er muss immer genau mit den Keywords gefüllt werden, zu denen die jeweilige URL ranken soll.

Noch einmal zur Erinnerung: „Keywords“ sind die „Schlüsselwörter“, nach denen Websurfer im Internet suchen und dafür das gewünschte Ergebnis erwarten. Es muss sich dabei nicht um ein einziges Wort handeln, sondern kann auch eine Wortgruppe sein, um das genauere Ergebnis zu erzielen.

Beispiel:

Ihr Kunde möchte eine private Krankenversicherung abschließen und sucht im Internet (weil er vielleicht auf Ihrer Homepage nicht fündig wurde :-D ).

Gäbe er in ein Suchfeld einer Suchmaschine nur „Krankenversicherung“ ein, so erhielte er als Ergebnis 7.910.000 Treffer:

Völlig andere Ergebnisse erzielt, wer sich spezialisiert und „private Krankenversicherung“ („nur“ noch 2.770.000 Treffer) oder „private Krankenzusatzversicherung“ („nur“ 93.700 Treffer) eingäbe:

Wenn Sie also möchten, dass Interessenten für „private Krankenversicherung“ oder „private Krankenzusatzversicherung“ auf Ihre Homepage stossen, dann sollte sie so gestaltet werden, dass Sie auch gefunden werden.


Headlines / Überschriften

Ausgehend von dem Begriff „private Krankenzusatzversicherung“ sollte sich dieser nicht nur in den META-Tags, sondern auch im Text, vorzugsweise in den „Headlines“ wiederfinden.

Headlines im (Quell-)Text erkennen Sie an den <H1></H1>- oder <H2></H2>-Tags um die Beschreibungen der Headlines herum. Diese sollten die selben Informationen enthalten wie die Titel-Tags im <HEAD>-Bereich.

Wenn diese Begriffe dann noch einigermaßen sinnvoll in die Seite an sich eingebunden werden und genug sonstiger Text vorhanden ist: perfekt.
 

Seitenbeschreibung / Meta-Descriptions

Kaum ein Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister beschreibt sinnvoll den Inhalt seiner Seite. Dafür vorgesehen ist in den Meta-Tags der Bereich „META description“

    <META name=“description“ content=“…..“>

und wird in den meisten Fällen nur mit sinnfrei aneinander gereihten Keywords gefüllt.

Wer sich etwas Gedanken darüber macht, wozu sie dienen, wird zukünftig gewiss anders handeln. Dieser Bereich sollte mit individuellen Beschreibungen gefüllt sein und kann durchaus auch Keywords enthalten. Denn die wenigsten wissen, dass damit die sog. „Snippets“ versorgt werden. Doch dazu weiter unten mehr.

Die Meta-Descriptions sollten nicht weniger als 80 und nicht mehr als 150 Zeichen beinhalten und den Inhalt der Webseite konkret beschreiben. Lassen Sie sich dazu einen kurzen und prägnanten Satz einfallen, der von Web-Surfern, die nach Ihrem Angebot Ausschau halten, nicht nur gefunden, sondern auch für gut befunden wird.
 

Snippets

Ich habe bereits einige Male auf Snippets hingewiesen und auf deren Nutzen für Ihr IT-Marketing.

Haben Sie sich schon mal gefragt, woher die Texte in den Ergebnissen der Suchmaschinen kommen? In jedem Fall haben Sie es selbst in der Hand, ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen und viele Kunden auf Ihre Homepage zu bringen.

Nehmen wir einmal das folgende Beispiel für die Internet-Suche nach „maklermarketing.biz“:

Sehr gut zu erkennen ist oben der Homepageeintrag, bei dem wir für „Maklermarketing.biz Homepages Software (für) Versicherungsmakler werben“.

Der untere Eintrag stammt von einem Pressetext zum Thema „Dem virtuellen Versicherungskunden auf der Spur. Modernes Maklermarketing……..“In diesem Artikel sind alle Informationen enthalten, die einen interessierten Versicherungsmakler motivieren sollten, auf diesen Link zu klicken. Es handelt sich dabei um die Ausschnitte aus den gefundenen Seiten der angezeigten Suchergebnisse.

Sie werden aus folgenden Teilen zusammengesetzt:

    1. Zeile ist der Titel der Seite
    2. und ggf. 3. Zeile ist die Beschreibung der Seite und befindet sich unterhalb des Links
    4. Zeile ist schlussendlich die URL

Einzig auf die Zeilen 1 und 4 haben Sie einen direkten Einfluss, denn diese werden durch Sie definiert.

Doch die Zeilen 2 und 3 werden nur dann so angezeigt, wie Sie es wünschen, wenn Sie eine gute und für jede URL individuelle Meta-Description definieren. Nicht immer werden zwei Zeilen angezeigt. Denn wenn Ihre Meta-Description in eine Zeile passt, dann wir natürlich auch nur eine Zeile ausgefüllt. Das würde aber bedeuten, dass Sie wertvollen Platz verschenken, um den Web-Surfer auf Ihre Information bzw. Ihr Angebot aufmerksam zu machen.

Wichtiger Hinweis: Je mehr Platz Sie Ihrem Snippet gewähren, um so höher Ihre Klickrate. Wollen Sie also eine zweite Zeile, müssen Sie die Meta-Description entsprechend füllen.

Ein guter Snippet auf Platz 2 wird häufiger angeklickt als ein schlechter Snippet auf Platz 1. Und das gilt selbst dann, wenn die URL selbst nicht sehr aussagekräftig ist.

Fazit: Nur gute Titel und Description für jede einzelne URL führen zu guten Snippets. Und gute Snippets führen zu mehr Klicks auf Ihre URL….


Kapitel 4, Teil II

Off-Page-Optimierung

Im ersten Teil des Kapitel 4 sprach ich ausführlich darüber, wie Sie Ihre Maklerhomepage innerlich fit machen für den Einsatz im Internet. Doch das alleine reicht nicht aus, um die eigene Homepage im Internet bekannt zu machen.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal das Beispiel aufgreifen, bei dem Sie als Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister ein neues Büro beziehen, frohen Mutes am Schreibtisch sitzen und auf Kunden warten. Schnell würden Sie in finanzielle Schwierigkeiten kommen, denn nur wenige Passanten würden Ihr Büro besuchen. Und auch nur deshalb, weil es auf ihrem Wege läge. Zudem müssten sie auch noch ein Versicherungsbedürfnis verspüren.

Statt dessen macht jeder Dienstleister Werbung für sein Geschäft, um bekannt zu werden.

Hier kommen wir zu einem Punkt, der entscheidend für den zukünftigen Erfolg Ihrer Homepage ist:
virtuelle Werbung!

Anders als in der realen Welt, in der man Werbeträger, Werbebotschaften, Verkaufsdisplays, Kugelschreiber und Feuerzeuge kennt, liegt es in der virtuellen Welt etwas anders. Hier wirbt jeder Link für Sie, der auf Ihre Homepage zeigt. Der Begriff dafür ist „Linkpopularität“, also die Anzahl eingehender Links auf Ihre Homepage oder dahinter liegende Seiten („Deeplinks“).

Auch Backlinks kommen nicht aus dem Nichts, sondern sind Ergebnis fleißiger Arbeit. Nachdem Sie die Voraussetzungen aus dem ersten Teil dieses Kapitels erfüllt und Ihr „virtuelles Büro“ eingerichtet und gefegt haben, kann es mit der Verbreitung Ihrer Homepage im Internet losgehen. Doch gleich jetzt halte ich es für geboten, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass es auch hier eine Menge Haifische, Scharlatane und Quacksalber gibt, die nur Ihr sauer verdientes Geld im Auge haben.

Erinnern Sie sich noch, warum ich dieses Buch schreibe? Weil ich die Regeln, die nachweislichen Erfolg bringen, nicht jedem Einzelnen vorbeten möchte. Vielmehr soll jeder alle Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung kennen und sich daran orientieren. Der dazu erforderliche Zeitaufwand ist in jedem Fall geringer, als das rausgeworfene Geld für solche Anbieter, die außer Kosten und Ärger nichts verursacht haben. Bei manchen Anbietern können Sie froh sein, dass Ihre Homepage überhaupt noch im Internet gefunden werden kann. Auf das Stichwort „Bad Neighborhood“ (schlechte Nachbarschaft) komme ich später noch zu sprechen.
 

Der Wert eines eingehenden Links

Links, die auf Ihre Webseiten zeigen, haben unterschiedliche Qualitäten. Daher ist nicht allein die absolute Anzahl der Links auf Ihre Homepage entscheidend, sondern auch deren Qualität. Diese wiederum drückt sich in der „Stärke“ aus, die er besitzt. Um Stärke zu erlangen, sind dieselben Faktoren entscheidend, die auch Ihre eigene Homepage stark machen sollen:

  • die Linkpopularität
  • die Stärke der verlinkenden Seiten
  • das Alter einer Domain
  • die themenrelevanten Inhalte der Seite
  • das Verhältnis „Schlüsselwort : Gesamttext“
  • ob sich das Suchwort in der URL befindet

Wie Sie sich vorstellen können, ist diese Aufzählung nicht vollständig, weil sie sich nämlich ändert, wenn die Suchmaschinen ihre Algorithmen ändern. Damit ein Link auf Ihrer Domain einen Einfluss haben kann, muss er einige Voraussetzungen erfüllen:

  • es muss sich um einen direkten Link ohne Weiterleitung handeln
     
  • die Seite, auf der der Link eingebunden ist, muss sich im Google-Index befinden
  • der Link darf nicht zur Durchsuchung durch Suchmaschinen gesperrt sein, dem rel=“nofollow“, einem HTML-Attribut, mit dem Links für Suchmaschinen „entwertet“ werden und keine Linkpopularität weitergeben
     
  • Die Seite darf von keinem Google-Filter betroffen sein. Sie werden eingesetzt, um die Weitergabe von Linkpopularität an verlinkte Seiten zu verhindern.


Google PageRank

Haben Sie sich schon einmal gewundert, dass bei Suchergebnissen auf der Google-Suche Webseiten mit einem geringeren PageRank vor höher gerankten Seiten liegen?

Ein Beispiel: Wenn Sie bei Google.de die Begriffskombination

„Homepage Versicherungsmakler“

eingeben, finden Sie die Seite www.acteam.de auf der ersten Stelle (siehe folgende Grafik vom 18.07.2008). Zu diesem Zeitpunkt hatte acteam jedoch nur einen PageRank „PR2“, während mehrere dahinter liegende Seiten der Mitbewerber einen „PR4“ vorwiesen – anerkanntermaßen deutlich besser als „PR2“. Wichtig aber: acteam liegt davor!

Daher schließen wir uns der Auffassung anderer SEOs an, die davor warnen, den PageRank von Google höher zu bewerten, als er tatsächlich ist. Nicht alles von Google ist „heilig“, so dass man gelegentlich kritisch hinterfragen muss, ob manches Gehabe nicht einzig der Machterhaltung dient. Fest steht, dass der Google-PageRank ein Indikator für die Linkpopularität ist und sehr ungenau arbeitet.

Wenn ein hoher Google-PageRank also ein gewichtiger Faktor wäre, dann müssten entsprechend gerankte Seite stets auf den ersten Plätzen ranken – und dürften nicht vor den höher gerankten Plätzen liegen.

Außerdem wird die Anzeige eines neuen PageRanks in Form des kleinen „grünen Balkens“ nur quartalsweise aktualisiert – auch wenn die Berechnung täglich erfolgt.

Der PageRank wurde von Google erfunden und das Verfahren ist patentiert. Die Parameter, für die er steht sind klar definiert. Wir müssen daher „leider“ mit einigen Mythen aufräumen:

  • der PageRank hat nichts mit Traffic auf Ihrer Seite zu tun
  • der PageRank hat nur indirekt mit Ihrem Suchergebnis-Ranking zu tun
     

Analysieren Sie Ihre Linkpopularität

Es wäre schön, wenn man allein durch einen Blick auf den PageRank die Linkpopularität begutachten könnte. Doch um die Linkpopularität einer Seite beurteilen zu können, müssen Sie sich Wohl oder Übel mit den eingehenden Links auf diese Seite beschäftigen.

Es gibt drei große Suchmaschinen mit einem ausreichend großen Datenbestand für den Check von eingehenden Links („Backlinks“): Google, Yahoo und MSN.

Mittlerweile gibt es Webseiten, auf denen man die Links auf eine Homepage checken kann.

Zum Check der eingehenden Links auf die zu prüfende Seite gehen Sie auf eine der folgenden Seiten, geben die gewünschte URL ein uns lassen sich das Ergebnis anzeigen:

Um Ihre eigene Linkpopularität zu verbessern und somit bei den Suchmaschinen höhere Listenplätze zu erreichen, müssen Sie gleichartige Seiten finden, die einen eigenen PageRank haben und deren Inhaber veranlassen, auf die eigene Seite zu verlinken. Bekannt ist dieses Verfahren unter „Linktausch“ und hat seine Vorzüge ebenso wie seine Tücken. Viele Anbieter von Kundendatensätze beschäftigen Mitarbeiter, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als nach potenziellen Linktauschpartnern zu suchen. Doch aufgepasst: Die Inhaber dieser Seiten haben ja ein eigenes Interesse an einer höheren Listung der eigenen Seiten. Und wenn Sie einen Linktausch mit den Konkurrenzseiten vornehmen, stärken Sie selbst Ihre eigene Konkurrenz – und kaufen dann im Zweifel deren Kundendatensätze.

Maklermarketing.biz hilft Ihnen dabei, dies zu umgehen und sorgt gleichzeitig dafür, dass Sie neue Kunden bekommen können.

Dazu gibt es (mindestens) zwei Portale, an denen Sie sich selbst aktiv beteiligen können, um gute Backlinks zu erhalten:

www.ambulanta.de

Magical Snap - 2008.07.25 10.08 - 003

Ambulanta ist eine neue Homepage von uns, auf der Sie alles das tun können, was wir in den vorherigen Kapiteln beschrieben haben:

Sie suchen sich zum Thema „private Krankenzusatzversicherung“ ein Thema aus, über das Sie eine ganz individuelle Textseite erstellen, so etwa bis zu 2 DIN A4-Seiten lang. Dort schreiben Sie ausführlich über das gewünschte Thema. Geben Sie mit viel Worten und einschlägigen Fachbegriffen, nach denen ein Kunde suchen würde Ihre Erfahrungen bekannt und fügen möglicherweise noch einige lizenzfreie Bilder ein.

Ihnen fehlen die entsprechende Phantasie für die Worte, die in den Suchmaschinen gesucht werden?

Dann werden Sie unter http://metager.de/asso.html mit Sicherheit fündig. Dort können Sie sich alle im Netz üblicher Assoziationen anzeigen, die es zu Ihrem Beschriebenen Begriff gibt.

Wenn Sie also die für die private Krankenzusatzversicherung üblichen Suchbegriffe eingeben, erhalten Sie über http://metager.de/asso.html eine Vielzahl schöner Begriffe, mit denen Sie Ihren Text ausschmücken können. Damit wird natürlich deutlich interessanter, als wenn Sie nur Fachbegriffe aneinanderreihen.

Für die private Krankenzusatzversicherung finden Sie folgende Untersparten:

  • Zahnzusatzversicherung
  • Zahnversicherung
  • Zahnersatz Versicherung
  • Brillenversicherung
  • Versicherung Brille
  • Krankentagegeld
  • Krankengeld
  • Privates Krankengeld
  • Krankenhausversicherung
  • Privatpatient Krankenhaus
  • ….

Jeder Begriff wird auf www.ambulanta.de jeweils mit 1 Seite programmiert und dabei Name, Adresse, eMail-Adresse und Domain des Maklers genannt. Dadurch entsteht eine Homepage mit einer Vielzahl von Webseiten, die jeweils individuelle Texte haben. Alle Seiten und die komplette Homepage werden in die Suchmaschine eingetragen und werden somit entsprechend der Suchergebnisse im Internet gefunden.

Durch die Suchmaschinenoptimierung und aller damit verbundener Maßnahmen, wird diese Homepage in den Suchmaschinen gefunden und wegen der Individualität hoch gerankt. Die Seite bietet Suchergebnisse nach Postleitzahlen und nach den entsprechenden Fachthemen.

Diese Plattform beinhaltet ausschließlich Themen zur privaten Krankenzusatzversicherung. Dasselbe, was für die Private Krankenzusatzsversicherung geplant ist, gilt auch für die Homepage www.finanz24.biz, die zu uns gehört:

Hier haben alle Finanzdienstleister mit Gespür für gute Chancen, nicht nur an der Börse, die Gelegenheit, sich mit einem eigenen Fachreferat zu verewigen.

Zu allen Themen der Finanzdienstleistungen können Sie Abhandlungen schicken:

  • geschlossene Fonds
  • offene Fonds
  • Containerfonds
  • Medienfonds
  • Immobilienfonds Inland
  • Immobilienfonds Ausland
  • Schiffsbeteiligungen
  • Venture Capital Fonds
  • Private Equity Fonds
  • Lebensversicherungs Fonds
  • Öko-Fonds
  • Aktienfonds
  • Rentenfonds
  • Dachfonds
  • Hedgefonds
  • …..

Mit Ihrer Hilfe wird eine solche Homepage ein Kompendium aller Fachinformationen, geschrieben von Fachleuten mit Praxiserfahrungen.

Selbstverständlich gibt es für jedes Thema mehr als nur einen Beitrag, so dass sich der Endkunde den Partner auswählen kann, der aus seiner Sicht die besten Informationen gegeben hat.

Selbstverständlich darf zu keinem der Fachthemen ein bereits veröffentlichter Artikel erscheinen. Denn das kann einerseits gegen Urheberrecht verstoßen und findet andererseits bei den Suchmaschinen oft keine Gnade, weil sie individuelle und einmalige Texte wünschen.

In jedem Fall erhalten Sie auf den gerade genannten Wegen Backlinks auf Ihre Homepage und auch neue Kunden.

Dasselbe Verfahren gilt natürlich für jede andere Homepage, die sich mit Ihrem Metier befasst, denn Suchmaschinen lassen um so höher ranken, je mehr die beiden Seiten thematisch zueinander passen.

Diese Möglichkeit begünstigt auch das Ansinnen der Suchmaschinen, das Backlinks organisch gewachsen sind. Aus den Erfahrungen der letzten 20 Jahre, die mit Milliarden von Webseiten gemacht wurden, kann man sehr präzise sehen, ob und wie schnell eine Homepage wächst. Wenn Sie sich also gewerblicher Link-Firmen hingeben, die binnen kürzester Zeit zu Tausenden auf Ihre Seite verlinken, dann wird die Seite voraussichtlich aus dem Index genommen und individuell geprüft. Von diesem Ergebnis hängt ab, ob Ihre Seite wieder im Index aufgenommen wird.

Ein weiterer Nachteil gekaufter Links besteht darin, dass sie nicht von Dauer sind. Wenn Suchmaschinen merken, dass gewisse Links nur dazu dienen, Backlinks zu erzeugen, werden sie aus dem Index genommen. Somit verlieren Sie natürlich auch diese Links, die auf Ihre Homepage zeigen (sollen) – und das bezahlte Geld ist weg. Daher empfiehlt es sich, besonders darauf zu achten, dass die Links „echt gewachsen“ sind.

So sind Blogs und Nachrichtenseiten besonders wertvoll, weil sie langsam und stetig gewachsen ist. Eine solche Seite ist http://blog.acteam.eu, die für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister einschlägige Informationen, News und Fachthemen beinhaltet und somit organisch gewachsene Backlinks erzeugt. Außerdem ist auch hier jede Seite im Internet vertreten und kann somit individuell gefunden werden. Darin enthaltene Links dienen für die beschriebenen Seiten als Backlinks und erhöhen somit den PageRank.

Für Versicherungsmakler und Finanzdienstleister sind die Rubriken

  • Maklerberichte,
  • Presseartikel,
  • Teleberatung und
  • Vertriebskonzepte

relevant, die aber jederzeit durch weitere individuelle Themen ergänzt werden können.
 

Linkbaiting

Wer bei relevanten Suchbegriffen rund um die Versicherungs- und Finanzwirtschaft ganz oben stehen will, sieht sich einer großen Konkurrenz von Webseitenbetreibern ausgesetzt. Sie verdienen ihr Geld entweder damit, dass sie Leads generieren, die Sie gerne kaufen können – oder lassen selbst rechnen, vergleichen und am liebsten auch Versicherungen oder Kredite abschließen.

Linkbaiting heißt soviel wie „Links erbetteln“ und zielt darauf, von einer Dritten Webseite Links zu bekommen, um die eigene Homepage zu pushen. Da dies aber alle Top-Seiten gleichermaßen tun, steigen sie gleichmäßig nach oben und alle, die es nicht tun, bleiben gleichermaßen ganz unten und werden nicht beachtet. Daher sind Maßnahmen erforderlich, die etwas Phantasie und Kreativität bedeuten….

Aus diesem Grund sieht acteam mit den bereits genannten Homepages www.ambulanta.de, www.finanz24.biz, www.maklermarketing.biz und http://blog.acteam.eu seine Aufgabe darin, die eigenen Kunden in den Suchmaschinen nach oben zu bringen und Linkbaiting zu organisieren. Dazu zählt, dass alle Maklerhomepages untereinander verlinkt sind und sich somit eigenständig dynamisch und organisch in den Suchmaschinen entwickeln.

Leider haben dies noch nicht alle Partner verstanden. Egoismus, Unverständnis und Angst davor, etwas von dem verlieren zu können, was noch gar nicht vorhanden ist, greift um sich. Aber die Partner, die es akzeptieren, werden entsprechende Vorteile daraus ziehen.

Dazu gehört auch der bereitgestellte Content als Grundvoraussetzung für die „Pole-Position“ im Suchmaschinenmarketing.

 

Linkbuying

Wie bereits erwähnt, kann man Links auch kaufen. Allerdings verstößt diese Praxis gegen die Webmaster Guidelines von Google. Verzichten Sie lieber drauf, denn wenn Sie erwischt werden, fliegen Sie raus. Dann ist Ihre Homepage nicht mehr auffindbar und das gezahlte Geld dafür auch weg.

Spezialisten wie Thomas Promny vertreten die Auffassung, dass „In der Praxis das Linkbuying .. für sehr viele Marktteilnehmer unverzichtbar ist, da sich anders keine ausreichende Masse an Linkpop(ularität) generieren lässt. Niemand hat es auch nur ansatzweise geschafft, in einem hochkomepetetiven Bereich wie Versicherungen ohne gekaufte Links in die Top 10 zu kommen.“ (Zitat Ende, www.adfire.de)

Einzige beiden Möglichkeiten: Betteln Sie Ihre Konkurrenten nach Backlinks an oder betreiben Sie mit acteam „Coopetition“.
 

Netzwerkbildung über „Coopetition“

Coopetition setzt sich aus den englischen Begriffen „Cooperation“, also Zusammenarbeit, und Competition, also Wettbewerb, zusammen.

Dahinter verbirgt sich das Prinzip der Arbeitsteilung, wie sie es die Industrialisierung und den Wohlstand beispielsweise in Deutschland erst ermöglicht hat. Das „Stecknadelbeispiel“ von Adam Smith aus dem Jahre 1773 macht es deutlich:

Vor der industriellen Revolution konnte ein Handwerker an einem einzigen Tag nicht mehr als 20 Nadeln herstellen. Es waren bis zu 18 Arbeitsgänge erforderlich, um ein einziges Exemplar zu fertigen: Der Draht musste zugeschnitten, der Kopf geschmiedet und aufgesetzt, sowie die andere Seite angespitzt werden und weiter ging es. Durch die Arbeitsteilung war es aber möglich, dass ein einziger angelernter Arbeiter nur noch wenige Handgriffe perfekt und schnell beherrschen musste, um in gleicher Zeit mit gleicher Personalstärke Tausende von Nadeln herstellen zu können. Da die Arbeiter nur noch eingewiesen werden mussten, waren die Gesamtkosten deutlich geringer und jeder hat entweder daran verdient oder der Kauf wurde erst ermöglicht.

In gleicher Weise verhält es sich mit dem Internet-Marketing: Würde jeder Versicherungsmakler oder Finanzdienstleister das Wissen um Suchmaschinenmarketing selbst erlernen müssen, dann bräuchte er viel Zeit dafür, die notwendigen Kenntnisse zu erlangen, allein beginnend mit der Lektüre dieses eBuches und der anschließenden Umsetzung der hier vorgestellten Optimierungs-Werkzeuge. Es wäre Zeit, die nicht für die Kundenbetreuung zur Verfügung stünde. Außerdem hätte er in der Folgezeit weitere Ausfälle, um sein Wissen auf dem neuesten Stand zu halten.

Schließt sich ein Versicherungsmakler aber einem Netzwerk von Versicherungsmaklern und Finanzdienstleistern mit dem Interesse der Suchmaschinenoptimierung an, so zahlt jeder nur für einen kleinen Teil des gesamten verfügbaren Fachwissens.

Einzige Voraussetzung für dieses Modell ist eine zentrale Koordinierungsstelle, die das notwendige Fachwissen bereithält und es aktuell hält:
acteam interNETional.

Suchmaschineneintrag, Ranking verbessern, in Suchmaschinen gefunden werden  

Mittlerweile nutzen über 420 Versicherungsmakler und Finanzdienstleister das acteam-System. Durch die Verlinkung der einzelnen Maklerhomepages untereinander geben sie den eigenen PageRank weiter, damit „Kollegen“ in deren eigenen Region bei den Suchmaschinenergebnissen vordere Plätze einzunehmen. Gleichzeitig erhalten Sie jedoch auch Backlinks der Kollegen aus anderen Regionen, die dann die eigene Homepage nach vorne bringt.

So entstehen für alle Beteiligten Synergie-Effekte, denn der einzelne Makler zahlt maximal 29,00 € im Monat – also deutlich weniger, als ein eigener Mitarbeiter für dieses Tätigkeit kosten würde.

Der Vorteil dieser Netzbildung ist das organische Wachstum der jeweils angeschlossenen Homepages, die den Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber entsprechen. Linkkauf dagegen verstösst gegen deren Prinzipien und kann zu einem Ausschluss aus dem Indes führen.
 

Link-Buying-Agenturen

Wie bereits erwähnt, ist der Aufwand für die Recherche und Akquisition thematisch passender Seiten für den Linktausch sehr hoch geworden. Viele Seitenbetreiber haben kein Interesse an einem Linktausch, weil es mit zusätzlichem Aufwand und zweifelhaftem Erfolg verbunden ist. Zudem macht Google mit dem „erhobenen Zeigefinger“ erfolgreich Panik unter den Seitenbetreibern, die naturgemäß Angst um die eigene Auffindbarkeit im Internet haben. Bereits heute ist erkennbar, dass ein Finanzdienstleister oder Versicherungsmakler, der nicht im Internet auffindbar ist, dauerhaft keine Chance auf dem Markt hat. Wer den Markt falsch einschätzt, erfährt dasselbe Schicksal wie die Firmen „Agfa Gaevert“ oder „Leica“, wie Sie es im Kapitel 1 dieses eBuches nachlesen können.

Link-Buying-Agenturen haben sich auf Linkkauf spezialisiert und arbeiten gegen die Interessen von Google & Co, die Linkverkäufern mit Rankingverlust drohen. Daher ist die Alternative die im vorherigen Kapitel unter „Netzwerkbildung durch Coopetition“ geschilderte Arbeitsteilung der eher Erfolg versprechende Weg.
 

Social Media Optimization

Wie in diesem eBuch bereits berichtet wurde, ist die Datenmenge in den letzten Jahren förmlich explodiert. Das hängt aber auch mit dem Wesen der Suchmaschinen zusammen, die individuellen, einzigartigen und möglichst spezialisierte Texte bevorzugen. Dem entsprechend muss jeder Webseitenbetreiber für jede Seite und jeden Linkpartner individuelle Texte entwerfen und ins Internet bringen. Wenn also Tausende von Seiten individualisiert sind, dann entsteht natürlich eine Datenmenge nahezu gleichen Inhalts, nur der Suchmaschinen wegen mit unterschiedlichen Worten. Ein Weg, über den viele Kenntnis von Ihrem Text erlangen ist der Weg über „Social News“ oder „Social Bookmarking Plattformen“, wie sie in den USA bekannt sind und in Deutschland immer bekannter werden. Digg.com oder del.icio.us in den USA sind entsprechende Beispiele oder yigg.de und Mister Wong in Deutschland, die immer mehr Nutzer anziehen.

Wer dort präsent ist, erhält neben einer möglichen guten Platzierung unter Umständen auch viel Traffic mit der Folge vieler natürlich eingehender Links für Ihre Seiten. Hintergrund ist der, dass diese Plattformen überdurchschnittlich viele Multiplikatoren wie Blogger und Journalisten besuchen und über gute Informationen selbst berichten und daher zu einer weiteren Verbreitung der eigenen Webseite beitragen. Hier findet das gleiche Prinzip statt wie Pressemeldungen in den verschiedenen Online-Portalen, die an bis zu 15.000 Journalisten gesandt werden. Allein die Verbreitung solcher Pressemitteilungen erreicht einen riesigen Verteiler, die sämtlich für Backlinks auf Ihre eigene Seite sorgen.
 

Platzierung von Links

Ein Sprichwort sagt: „Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird“. Daher sollte es immer Ihr Ziel sein, über die Platzierung eines Links mitzubestimmen. Der Hintergrund ist der, dass Sie bei Kauf, Miete oder Tausch prinzipiell gegen die Prinzipien von Google verstoßen – und bei falschem Einsatz dieser Links ggf. auch verstoßen werden, nämlich aus dem Google-Index. Aus diesem Grund macht es Sinn, zu tauschende Links so zu setzen, dass sie idealerweise wie zufällig gesetzte Links aussehen und in einem redaktionell und inhaltlich sinnvollen Text eingebunden werden.

In unserem Blog zu Maklermarketing.biz finden Sie unter „Maklerberichte“ entsprechende Beispiele:

Diese Texte werden für Geschäftspartner erstellt, mit einschlägigen Links versehen und im Blog veröffentlicht. Der Bericht enthält mehrere Links, die zu der entsprechenden Seite einen Backlink setzen. Zudem wird dieser Beitrag für die Suchmaschinenoptimierung als Unterseite zur eigenen Seite eingebaut und auf vorgegebene Suchbegriffe optimiert. Am Ende wird dieser Bericht in Online Presseportalen veröffentlicht und an etwa 15.000 Multiplikatoren gesandt. Durch technische Verknüpfungen werden die Texte in spezialisierte Portale übernommen und führen zu weiteren Links auf Ihre Seite.

Dieses Verfahren ersetzt die wahllose Aneinanderreihung von Links im unteren Webseitenbereich (sog. „Footer“). Manche ganz Schlaue SEOs setzen dort unzählige Verlinkungen ein und wundern sich, dass die Seiten nicht gerankt werden. Hintergrund ist der, dass max. 5 Links auf einer Seite stehen sollten, um Abstrafungen zu vermeiden. Die Suchmaschinen setzen „richtige Menschen“, meist Studenten ein, die auffällige Webseiten auf solche verbotenen Links durchsuchen und rügen. In naher Zukunft ist damit zu rechnen, dass solche Links durch Programme erkannt werden, die die Seiten dann automatisch aus dem Index nehmen.

Besser ist es also, diese Seite wie Widgets, also wie eine Informationsplattform für bestimmte Produkte oder Dienstleistungen, aussehen zu lassen. Das können Übersichten mit speziellen Erklärungen zu Ihren Produktreihen, Sparten oder Deckungskonzepte sein, für die Sie werben. Das hat zudem den Vorteil, dass Sie einschlägige Fachbegriffe aus der Versicherungs- oder Finanzdienstleistungsbranche verwenden können, um mit einer größeren Anzahl von Verlinkungen auf die jeweiligen Themen aufmerksam zu machen.
 

Themenrelevanz

Mit dem vorangegangenen Thema sind wir auch bei einem weiteren Punkt angelangt, der für die Verlinkung mit anderen Seiten von Wichtigkeit ist: Die Themenrelevanz

Es wird oft davon gesprochen, dass die Suchmaschinen nur solche Seiten bewerten, die sich zum gleichen Thema miteinander verlinken. Somit wäre man gezwungen, sich mit der Webseite eines Konkurrenten zu vernetzen, was nicht immer gewünscht ist. Auch wenn es heute unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt, so sind sich alle Experten in einem Punkt sicher: Themenrelevanz wird in Zukunft wichtig bis unabdingbar sein. Ein nicht-themenrelevanter Link wird zwar nicht schaden – aber eventuell auch weniger nützen als ein guter und themenrelevanter Link.

Um die Problematik zu umgehen, sich mit dem Konkurrenten in Verbindung setzen zu müssen, ist daher ein auf Linktausch spezialisierter Service wie acteam interNETional dazwischen zu schalten. Ein Unternehmen also, das Linktausch als originäre Aufgabe der Betreuung von Maklerhomepage betrachtet.

Aber wenn Sie es selbst machen wollen, dann bietet Ihnen dieses eBuch alle Möglichkeiten dazu an.
 

Schlechte Nachbarschaft („Bad Neighborhood“)

Wer alles unternimmt, um seine Seiten nach vorne zu bringen, entspricht meist nicht den Regeln, die Google aufgestellt hat. Dazu gehört „Cloaking“, „Spamming“ oder gehören „Linkfarmen“ oder andere Formen, die Google als „böse Seiten“ eingestuft hat. Doch nicht nur diese Seiten werden abgewatscht, sondern auch alle darum herum befindlichen Verlinkungen bekommen ihr Fett weg. Da diese Seiten im Index nicht mehr auftauche, weil sie eben strafverbannt wurden, ist es schwierig, ein Beispiel zu bringen, denn genauere Aussagen und viel Konkretes gibt es dazu nicht. In jedem Fall sollte man sich von Seiten fern halten, die unseriöse Suchmaschinenoptimierung betreiben.

Serienmail, Diashow, Suchmaschinenanmeldung 


Wachstum der eingehenden Links

Milliarden von Seiten in den letzten 18 Jahren geben den Betreibern von Suchmaschinen ein genaues Bild über die Gepflogenheiten, wie eingehende Links auf bestimmte Seiten wachsen. Geht es zu schnell, dann wächst ebenso der Verdacht bei Google & Co, dass Sie mauscheln und Ihre Seite wird individuellen Prüfungen unterzogen. Es macht nämlich die Mischung und Streuung guter und schlechter Links, hohem und niedrigem Rank sowie themenrelevante und Links zu völlig unterschiedlichen Themen aus, die das organische Wachsen einer Homepage beflügeln. Außerdem können Sie sich vorstellen, dass eine Seite, die bereits seit 10 Jahren online ist, über themenrelevante Inhalte verfügt und mit unzähligen Backlinks beglückt ist, nicht sofort durch einen „Shooting Star“ überholt werden kann.

Gerade in der privaten Krankenversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Altersversorgung ist die Anbieterdichte sehr groß und somit die Chance gering, gleich ganz nach oben zu kommen. Sie müssen daher Geduld aufbringen oder sich eine Nische suchen, in der Ihre Homepage gefunden wird und abseits vom Hauptstrom Besucher auf sich zieht. Über diese Möglichkeit haben wir bereits in einem vorherigen Kapitel berichtet. In jedem Fall ist eine kontinuierliche Arbeit auf diesem Gebiet erforderlich, um nach einigen Jahren auch dort angelangt zu sein, wo der eine oder andere Heute schon ist: an den Fleischtöpfen.

Dazu dienen auch zwei weitere Möglichkeiten:
 

Der Linktext

Meistens endet der Satz, der zu einem Link führt mit „...dann klicken Sie hier“ und „hier“ ist der Link. Damit versäumen Sie jedoch eine Möglichkeit, das begehrte Suchwort in den Linktext mit aufzunehmen. Jeder eingehende Link mit einem Keyword als Linktext steigert das Ranking Ihrer Seite zu demselben. Damit können Sie sogar zu Seiten ranken, in denen das Keyword selbst gar nicht vorkommt. Bei „hier“ als Keyword macht es allerdings wenig Sinn. Besser wäre das Keyword im Link wie folgt untergebracht:

„…..erhalten Sie Informationen zu private Krankenversicherung“, wobei in diesem Beispiel der Begriff „private Krankenversicherung“ den Linktext bildet.

Nehmen Sie daher Einfluss darauf, dass Ihre Seiten nicht nur Textlinks mit „hier klicken“ oder sogar grafische Buttons ohne beschreibende Text bekommen, sondern dass der Linktext die Keywords enthält, zu denen die Zielseite ranken soll.

Die zweite Möglichkeit ist das Deeplinking

Ihre Homepage besteht aus der Startseite und (hoffentlich) vielen Unterseiten. Jede Seite für sich ist optional für einen Kundenkontakt geeignet, der zum Abschluss einer Versicherung oder dem Kauf eines Fondsanteils führt. Damit ist auch die Option gegeben, jegliche entsprechende Seite in die Verlinkungsstrategie aufzunehmen und sie auf die gewünschten Keywords hin zu optimieren. Da Unterseiten, die keine direkten eingehenden Links von außen haben, immer schwächer ranken, sollten Sie dafür sorgen, dass sie in jedem Fall einen noch so kleinen eingehenden Link bekommen. Besser wäre natürlich, dass sie möglichst viele direkte eingehende Links bekommt.


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